HYGIA-Umzug: Abschied und Neustart

Der Braunschweiger Premiumfitnessclub HYGIA im Interview: Ärger, Umzug und Neubau

Das neue HYGIA an der Celler Straße Pool soll einen 25-Meter-Pool Länge bekommen. Der Spa-Bereich mit diversen Saunen, Whirlpool und Außenbereich soll zur Spitzenklasse gehören. Foto: Marcus Rosseck / HYGIA

Die Zeiten, in denen sich zwielichtige Kiezgrößen mit imposanten Schnurrbärten und Kickermatten in miefigen Muckibuden zum kollektiven „Eisen fressen“ trafen, sind längst vorbei. Statt Stahlstangen und Spiegeln hat Individualisierung und Hightech Einzug gehalten.

Hygia-Chef Christian Haertle vor dem STudio. Foto: Neue Braunschweiger Zeitung/Ingeborg-Obi Preuss

Viele Fitnessstudios haben sich über die Jahre zu echten Lifestyle-Tempeln und sozialen Marktplätzen gewandelt. Für jede Gesellschaftsschicht, jede Fitnessvorliebe und jeden Geldbeutel finden sich mittlerweile das richtige Training. Ob ein individueller Kurs, der richtige Trainingspartner oder das passende Studio: Jeder, der sucht, wird fündig.

Das weiß auch Christian Haertle. Der Braunschweiger Unternehmer bedient und bespielt den vielfältigen und boomenden Markt in unserer Region erfolgreich mit verschiedensten Fitnessstudios. Der leidenschaftliche Kraftsportler, der seit seinem siebzehnten Lebensjahr an Geräten trainiert, anfangs unter der Anleitung von Arnold-Schwarzenegger-Bodybuilding-Videos, besitzt zahlreiche Studios in der Region – und investiert weiter.

Die marode Anlage ist nicht mehr wettbewerbsfähig

Ein neuer Premiumfitnessclub soll entstehen, der eigentlich ein altbekannter ist: Das HYGIA. „Wir sind Anfang November 2009 im Mittelweg mit einem Premiumprodukt an den Start gegangen, ein Fitness- und Wellnessclub der Oberklasse“, erzählt Haertle im Gespräch mit der Neuen Braunschweiger. Doch schon bald bekam er Schwierigkeiten: „Die Klimaanlage machte schon bald Probleme,  seit einigen Jahren haben wir Feuchtigkeit und Schimmel. Aufgrund zahlreicher technischer Mängel sind wir mit dieser maroden Anlage nicht mehr wettbewerbsfähig“, beklagt sich der Chef der HYGIA-Holding GmbH, der Mieter dieser Immobilie ist.

Größer, schöner, exklusiver: HYGIA 2.0

Das Hygia-Studio von innen: Auf diesen Cardiogeräten kann man sich ordentlich auspowern. Foto: Marcus Rosseck / HYGIA

Den Mietvertrag hat Haertle frühzeitig gekündigt und gehofft, dadurch „ mit dem Vermieter in Verhandlungen zu kommen damit nachgebessert wird“. Doch das hat nicht funktioniert. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Anfang nächsten Jahres will Haertle mit seinem HYGIA 2.0 erneut Maßstäbe setzen. An der Celler Straße baut er ein neues Fitnessstudio. Eine alte Bestandsimmobilie, nur rund 400 Meter Luftlinie vom alten Standort entfernt. „Alles wird größer, schöner, exklusiver. Unser neuer Pool wird 25 Meter Länge haben, statt bisher 20 Meter. Die Kinderbetreuung bekommt noch einmal deutlich mehr Platz, der Spa-Bereich wird zur Spitzenklasse gehören mit diversen Saunen, Whirlpool und Außenbereich“, verspricht Haertle. Auch wenn der Ärger groß und die Suche nach der neuen Immobilie schwer war – in jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Und der wird sicher gut für alle Fitnessfreunde in der Region. Hier geht’s zu dem vollständigen Artikel der nB.

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