Ein Hüttenabend im Braunschweiger Hausgebirge

„Harz aber herzlich“ – die neue Eitner- und Schanz-Theaterproduktion wird Mitte November erstmals aufgeführt

Bei diesem zünftigen Hüttenabend geht es hoch her. Harzliche Unterhaltung ist garantiert. Grafik: Undercover

Hüttenabend: Das weckt Assoziationen an ein gemütliches Zusammensein in authentischer und uriger Atmosphäre hoch oben in den Bergen. Bestmöglich mit deftigen, kalt-warmen Buffet mit Livemusik und überwältigenden Blick aufs Tal.

Windbeutel essen mit Oma

Das kann man auch alles im Harz haben: Mit der Oma Windbeutel essen in Bad Harzburg. In Hohegeiß im Schullandheim herumhängen. Skifahren am Sonnenberg oder Snowboarden am Wurmberg, wenn wieder mal Schnee liegt. Weil aber kein Schnee mehr fällt (Stichwort: Klimawandel), kann man in Thale wandern oder am Hexenstieg die unberührte Natur genießen. Elend und Sorge sind nicht nur zwei Worte, sondern auch zwei Orte im Harz. Hier ist in einigen Gegenden scheinbar die Zeit stehen geblieben. Der Harz ist an vielen Ecken noch verstaubt Oldschool, an anderen Ecken wird vieles besser, hipper und moderner.

Den Harz noch weiter nach vorne bringen

„Harz aber herzlich“, die neue Produktion des Braunschweiger des emsigen Erfolgs-Duos Christian Eitner und Peter Schanz („Unser Eintracht“, „Da Da Da“, „Hyper! Hyper“ etc.) zeigt den Harz in vielen Facetten. Auf der anderen Seite präsentieren sie jene, die im Harz vom und für den Tourismus leben: Eine engagierte Gruppe aus schönen Skilehrern und charismatischen Wirten. Von blonden Saisonkräften aus östlichen Nachbarstaaten und beseelten Yoga-Jüngerinnen. Sie alle wollen den Harz immer noch weiter nach vorne bringen. Dafür haben sie extra den Verwaltungskollegen zum Marketing-Workshop in die große Stadt geschickt, die am Unterlauf des Harzflüsschens Oker liegt. Und er kehrt zurück mit vielen tollen neuen Ideen für die Harz-Touristik: Jetzt werden die Gäste mit Harzblut fesselnd unterhalten!

So herrlich kann der Harz sein: Unberührte Natur, frische Luft, Entspannung pur. Foto: Marina Mazur/Unsplash

Brockenbesteigung und Harzer Roller

Beim Hüttenabend „Harz aber herzlich“ kulminiert alles, was unser Braunschweiger Hausgebirge ausmacht: Da werden die Schönheiten der üppig blühenden Natur besungen. Da flaniert die heimische Tierwelt freundlich vorbei. Aber hinter der Ecke lauert der Borkenkäfer, die fiese Sau. Und der hat merkwürdige Wesen im Schlepptau, die mit ahnungslosen Wanderern ihr Unwesen treiben: Teufel winken mit Schnäpsen, Hexen fuchteln mit Schwänzen. Da müssen manche Brocken bestiegen und manch Harzer Roller ganz neu gedacht werden.
Die Schauspieler Maike Jacobs, Louie, Kathrin Reinhardt, Ronald Schober, Markus Schultze, Nina Walz, Burkhard Bauche und Andy Lindner lassen es auf der Bühne zünftig krachen. So rau und robust, dass die Theaterproduktion erst ab 16 Jahren zu empfehlen ist. Die Uraufführung von „Harz aber herzlich“, im Rahmen des Braunschweiger Wintertheaters, ist am 15. November 2019. Die Vorstellungen finden zwischen dem 15. November und 23. November, sowie am 28. und 29. Dezember, im Spiegelzelt an der St. Martinikirche statt. Harzlich willkommen!

Der Vorverkauf für das  Wintertheater startet am Mittwoch, 4. September 2019, 9:00 Uhr, unter www.wintertheater.de.
Tickets sind auch in den Filialen der Konzertkasse erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Ticketkontingente auch über www.konzertkasse.de und über Telefon 0531-16606 angeboten.

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