3. Juli 2022
Szene-News

Technofans feiern 5 Jahre Raven im Braunschweiger Gleisdreieck

Am Samstag, 9. Juli, geht es am Kennelweg ab 14 Uhr wieder rund. Der Eintrittspreis steigt. Kritik an der Stadt

Am 9. Juli steigt der Jubiläumsrave im Gleisdreieck.

2017 organisierte der Verein der Ravefreunde Braunschweig sein erstes Techno-Open-Air im Gleisdreieck. Das fünfjährige Jubiläum soll nun groß gefeiert werden: Mit dem zweiten Rave nach Pfingsten am Kennelweg in diesem Jahr. Mindestens 1000 Partypeople erwarten die ehrenamtlichen Veranstalter um Vereinschef Peter Groß.

Der Eintrittspreis steigt beim Jubiläums-Rave allerdings: Statt 5 kostet er nun 10 Euro. „Auch wir spüren die Preissteigerung und mussten unsere Preise beim Einlass anpassen. Dafür bitten wir um Verständnis“, erklärt Groß.  „Was wir weiterhin stabil halten, sind die Getränkepreise, da werden wir keine Erhöhung durchführen“, versichert er. „Das ganze Event-Team geht weiterhin einer ganz normalen beruflichen Tätigkeit nach, und alle erhalten lediglich eine Aufwandsentschädigung.“

Los geht es am Samstag, 9. Juli, bereits um 14 Uhr. Bis 4 Uhr morgens darf dann gefeiert werden. Für die richtigen Beats und Sounds sorgen VectorX, Patrick O Neal, René Schneider und Pierre Bronner. Einlass ist ab 18 Jahren. Fremdgetränke sind nicht erlaubt. Ein paar Fehler, die beim letzten Rave beim Einlass vorgekommen seien, würden diesmal nicht passieren.

Kritisch äußert sich das Team der Ravefreunde über den „teilweise schlechten Bodenbelag“ des Open-Air-Platzes am Kennelweg. Nicht nachvollziehbar sei, dass die Stadt im vergangenen Sommer zehntausende Euro in die Hand nahm, um den Platz in der Corona-Krise temporär als Festivalfläche herzurichten – und dann alles wieder zurückbaute, ohne nachhaltige Verbesserungen.

Nicht nachvollziehbar sei auch, dass die Stadtverwaltung offiziell einen neuen Festivalplatz suche. „Sie sollte den schon vorhanden Platz am Kennelweg besser ordentlich herrichten und absichern, damit er für alle Kulturbereiche nutzbar ist“, sagt Peter Groß. Mit einer Fläche von 5400 Quadratmetern, benachbartem Parkplatz und den Eisenbahndämmen als Lärmbarrieren sei er als Festivalort eigentlich bestens geeignet.

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