6. Oktober 2014
Party-Tipps

Urbane Clubmusik trifft elektronische Produktionen: „Get The Fukk Up“ startet

Lässt Musikrichtungen verschmelzen: DJ JNS lädt zu "Get The Fukk Up" in das XO. Foto: Veranstalter / oh.

Am Freitag (10. Oktober) startet im XO die neue Partyreihe „Get The Fukk Up„- eine Kombination von Musikgenres, die immer mehr ineinander übergehen. Die neuartigen Kombinationen werden international abgefeiert – und auch aus der regionalen Szene mit vorangetrieben. Umso erfeulicher ist der Start der neuen Reihe. Passend dazu sprach Szene38 mit DJ JNS über das neue Format.

Wie kam die Idee für „Get The Fukk Up“?
Vor einiger Zeit hat mich DJ Evolution – der ja für das Programm im XO verantwortlich ist – gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könne, eben dort aufzulegen. Da ich zu ihm ein freundschaftliches Verhältnis pflege und den Club mag, fand ich den Gedanken sehr reizvoll und habe darin außerdem eine Chance gesehen, mich musikalisch ein wenig anders ausdrücken zu können als bisher. Dabei wird es natürlich immer noch 100% JNS sein, weshalb der Partyname „Get The Fukk Up“ recht naheliegend war. Denn still sitzenbleiben wird hier keine Option sein.

Die Leute kennen dich vor allem aus dem Brain Klub. Woher kommt der musikalische Bezug zum XO?
Die Musik, die ich privat höre ist viel breiter gefächert als das, was ich als DJ im Brain oder auch woanders auflege. So bin ich neben meiner Liebe zur elektronischen Musik u.a. auch ein großer Freund von Hip-Hop. Als das XO vor zwei Jahren eröffnet hat, habe ich dort einen Ort gefunden, an dem ich auch mal privat hingehen und gute Musik genießen kann.

Grafik_GetTheFukkUp_kl

Wie können sich die Gäste die neue Reihe musikalisch vorstellen?
Wie schon eingangs erwähnt wird es unverkennbar mein Sound und Style sein, nur eben mit etwas anderem musikalischem Schwerpunkt. Ich werde zwar sicherlich auch Electro spielen, aber viel weniger und auch nicht so harte Banger wie z.B. bei „RAVEN!“. Es geht eher in Richtung Trap, Twerk, Jersey Club oder Garage, aber sicherlich werden auch mal ein paar Electro-Tracks den Weg durch die Lautsprecher finden. Halt eine Verschmelzung von urbaner Clubmusik wie z.B. Hip-Hop mit aktuellen elektronischen Produkionen. Wer bei der sagenhaften Pop Up Bar in der ehemaligen Spielhalle war, kann sich ungefähr vorstellen, in welche Richtung es geht.

Was fasziniert dich vor allem an der neuen Musikvermischung?
Ich finde es einfach mega spannend, wie Genregrenzen immer mehr an Bedeutung verlieren und Produzenten sich einfach aus allen musikalischen Stilrichtungen bedienen, auf die sie so abfahren. Es sind ja nicht nur Remixe, bei denen z.B. ein Hip-Hop-Track in ein elektronischen Kontext gebracht wird, sondern auch so, dass inzwischen viele Künstler genreübegreifend arbeiten, so wie etwa der französische Technoproduzent Gesaffelstein, der einen Track mit A$AP Rocky gemacht hat oder auch drei Tracks für das Album „Yeezus“ von Kanye West produziert hat. Das Ergebnis ist innovative Dancemusic, die in den Metropolen die Clubs zum Kochen bringt.

Die neue Reihe „Get The Fukk Up“ wird künftig jeden zweiten Freitag im Monat im XO stattfinden, der Eintritt beträgt fünf Euro. Weitere Infos auf www.facebook.de/xo.braunschweig.

Auch interessant