RAF Camora am Karriere-„Zenit“ und Anfang Dezember live in Braunschweig – Szene38
11. November 2019
Szene-News

RAF Camora am Karriere-„Zenit“ und Anfang Dezember live in Braunschweig

Der österreichische Produzent, Dancehall- und Hip-Hop-Musiker auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Charts

Niemand hält diesen Typen auf: RAF Camora hat mit "500 PS" alle überholt. Unter seinen Händen wird alles zu Gold und Platin. Foto: Indipendenza Records

Der Mann hat Prinzipien. Im Sommer 2019 kündigte RAF Camora die Veröffentlichung seines letzten Albums an und erklärte, dass er zukünftig nur noch als Produzent im Hintergrund arbeiten möchte. Nun steht RAF Camora noch einmal auf dem „Zenit“.

RAF Camora: Über 1.000 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts

Sein neues Solo-Werk kickte die Alt-Punker Die Toten Hosen von der Chart-Spitze. „Ich bin frei. Ich kann ab jetzt da produzieren oder dort und wenn ich will, kann ich ein Grunge-Album machen. Mir geht’s nicht mehr nur um den Erfolg. Das Spiel ist durchgespielt. Man darf nicht süchtig nach dem Erfolg werden“, erklärte RAF Camora im Gespräch mit bigfm. Der Hip-Hop-Homie von Bonez MC ist nach über 1.000 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, endgültig auf dem Karriere-Thron angekommen. „Zenit“, das insgesamt fünfte Nummer-Eins-Album, bescherte dem Österreicher auch einen neuen „Nummer 1 Award“.
Am 4. Dezember 2019, 19:00 Uhr, kann man RAF Camora mit Bonez MC live in Braunschweig erleben. Im Rahmen ihrer „Palmen aus Plastik II“ Tour zerlegen sie die Volkswagen Halle.

Viele Rekorde und ein ganzes Genre geprägt

Dazu Ronny Boldt, Geschäftsführer Indipendenza Records erklärte: „Wir sind unglaublich dankbar für die Zusammenarbeit mit RAF in den letzten Jahren. Er hat die Entwicklung unserer Firma so nachhaltig beeinflusst wie kaum ein anderer Künstler. Die vielen Rekorde, über 50 Gold- und Platinawards, ein Diamantaward und ausverkaufte Arenen sind nur ein Teil seiner Erfolge und Verdienste. Sie unterstreichen die absolute Ausnahmestellung für ihn als Künstler. Er hat ein ganzes Genre geprägt und ihm seinen Stempel aufgedrückt.“

„Schlagerbooom“ in den deutschen Charts

Vergangenen Samstag noch in der Dortmunder Westfalenhalle auf der Bühne, sind die Künstler der ARD-Show „Schlagerbooom“ jetzt für über ein Drittel aller Top 20-Positionen der Album-Tabelle verantwortlich. Kerstin Ott („Ich muss Dir was sagen“) debütiert auf Platz zwei und Andrea Berg („Mosaik“) rauscht von 99 auf die 9. Santiano („MTV Unplugged“), The Kelly Family („25 Years Later“), Howard Carpendale („Symphonie meines Lebens“), Giovanni Zarrella („La vita è bella“) und Roland Kaiser („Alles oder Dich“) belegen die Plätze 4, 7, 13, 18 und 20.

Faber auf Platz 3 mit „I Fucking Love My Life”

Der Schweizer Sänger Faber passt stilistisch in keine Schublade; doch gerade das Experimentelle und Widersprüchliche macht den Reiz seiner Musik aus. Nach dem Achtungserfolg „Sei ein Faber im Wind“, der 2017 Platz 17 erreichte, startet Faber nun mit seiner zweiten Platte „I Fucking Love My Life” auf Rang drei richtig durch.

Der „Dance Monkey“ ist noch immer am zappeln

Beliebtestes Lied der Republik ist zum mittlerweile fünften Mal „Dance Monkey“ von Tones And I. Erfolgreichster Künstler bleibt indes Hip-Hop-Newcomer Apache 207, der Silber („Roller“) und Bronze („Wieso tust Du dir das an?“) gleichzeitig einheimst. Viele „Karma“-Punkte sammelt Genre-Kollege Nimo, der auf vier den höchsten Neueinstieg feiert.

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