27. Juli 2016
Szene-News

Helix, Septum, Surface & Co.

Die Piercing-Trends 2016 erobern auch Studios in Braunschweig und Umgebung.

Das Bauchnabelpiercing ist noch immer beliebt, zurzeit sind Oberfächenpiercings (oder Surface) im Trend. Foto: Lara Hann

„Wer schön sein will, muss leiden.“ Selten passt das Sprichtwort so gut wie bei dem Gang in ein Tattoo- oder Piercingstudio. Das Verzieren des Körpers mit Tattoos oder Schmuckstücken jeglicher Art gibt es schon seit Jahrhunderten und geht häufig auf die traditionelle Anwendung bei Ritualen von uralten Völkern zurück. Verändert hat sich seitdem vor allem das Motiv: aus rituellen oder moralisch-geprägten Gründen wurde das Schönheitsideal und die ästhetische Veränderung des eigenen Körpers.

Erst seit den 90er-Jahren hat sich die vielfältige Piercing-Szene in Europa verstärkt entwickelt und ist neben anderem Körperschmuck wie Tattoos, Tunnel (Dehnung z.B. der Ohrläppchen) und Implants (also das Einbringen von Implantaten unter die Haut) unter dem Begriff „Body Modification“ bekannt. Diese Verschönerung des Körpers ist überwiegend mit Schmerzen verbunden und kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Aber was ist schon der einmalige Stich durch die Zunge oder die Augenbraue, wenn man ein langanhaltendes Ergebnis erzielt? Viele Braunschweiger scheinen ähnlich zu denken und strömen in die regionalen Studios. Aber was ist bei dem Stechen eines Piercings genau zu beachten? Was sind die beliebtesten Stellen? Und wie erlangt man den Beruf? Diese und weitere Fragen beantworten zwei Piercer gegenüber den Kollegen von news38.de.

 

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