30. Mai 2016
Kunst & Kultur

„Ziemlich beste Freunde“ am Altstadtmarkt

Die Tragikomödie "Ziemlich beste Freunde" als Theaterstück in Braunschweig

Philippe lässt sich von Driss zu Entspannungsmethoden hinreißen, die jenseits seiner eigentlichen Gewohnheiten sind. Foto: Matthias Stutte / oh.

Ein Film, der allein in Frankreich über 19,2 Millionen Zuschauer und ein weltweites Einspielergebnis von über 426 Millionen US-Dollar eingebracht hat: Ziemlich beste Freunde. Driss und Philippe haben in der Verfilmung von Éric Toledano und Olivier Nakache weltweit zum Lachen gebracht und sind noch bis Donnerstag, den 9. Juni, in der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig zu sehen.

Der Inhalt von „Ziemlich beste Freunde“

Philippe ist ein wohlhabender Mann, der nach einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmt und dadurch in einem Rollstuhl gefangen ist. Er hält nichts von dem Mitleid, das ihm täglich entgegengebracht wird, und macht es seinen Pflegern schwer. Nachdem wieder einer abgesprungen ist und er sich erneut auf die Suche nach neuem Personal macht, trifft Philippe auf den Ex-Häftling Driss, der eigentlich nur eine Unterschrift auf seiner Ablehnung benötigt, um weiterhin Arbeitslosengeld beziehen zu können. Dessen respektlose, aber auch furchtlose Art und vor allem die Tatsache, dass er keinen Rollstuhlfahrer, sondern einfach einen reichen Mann sieht, bewegt Philippe dazu, ihn zu engagieren. Nach und nach werden die beiden ungleichen Männer „ziemlich beste Freunde“. Driss mischt Philippes steife Entourage mit seiner unkonventionellen Art auf und Philippe eröffnet ihm dafür neue Lebensperspektiven.

Interessantes zu „Ziemlich beste Freunde“

„Ziemlich beste Freunde“ ist eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, Freundschaft und neuen Lebensmut. Die Tragikomödie basiert auf der Autobiografie von Philippe Pozzo di, des aus einer adligen Familie stammt und ehemaliger Geschäftsführer der Champagnergesellschaft Pommery ist.

Die Bühnenfassung der Komödie nach dem gleichnamigen Film  stammt von Gunnar Dreßler. Deren Regie übernimmt Gerhard Hess und als Schauspieler sind Timothy Peach, Felix Frenken, Sara Spennemann und Michel Haebler zu sehen. Die Premiere fand bereits am Sonntag, den 24. April, statt. Wer das Stück bisher nicht gesehen hat, kann für die ausstehenden Aufführungen noch Tickets erwerben. Weitere Details gibt es hier.

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