Science Slam zur Weihnachtszeit

Die wissenschaftlichen Themen sollen verständlich und unterhaltsam das Publikum begeistern: Denn die Zuschauer entscheiden letztendlich wer weiter kommt. Foto: Veranstalter / oh.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre steigen Nachwuchswissenschaftler am Freitag den 18. Dezember mit Kurzvorträgen zu ihrer eigenen Forschung im Haus der Wissenschaft wieder gegeneinander in den Ring.

Hier ist nicht die beste Forschung der Weg zum Sieg, sondern der beste Vortrag. Die Siegertrophäe, das „Goldene Gehirn“ gebührt nur dem, der mit Charme und Witz das Publikum am meisten von sich überzeugen kann. Und dabei tickt die Uhr, denn nur zehn Minuten stehen den SlammerInnen zur Verfügung, um ihr Thema anschaulich zu präsentieren. Für einen fairen Kampf und eine ausgelassene Stimmung sorgt Roland Kremer, Moderator des Science Slam Braunschweig seit der ersten Stunde.

Die Slammer dieser Runde sind zum einen Helena Schmidt (Physikalisch Technischen Bundesanstalt), die erklärt wie der Weihnachtsmann trotz seines schweren Schlittens fliegen kann. Ronald Wagner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig zeigt anhand eines Schneemannes, worauf es beim Leichtbau ankommt. Mit dem Rad zum Weihnachtsmarkt und wieder zurück, das kann ein gefährliches Unterfangen sein, darüber spricht Dr. Anja Katharina Huemer von der Technischen Universität Braunschweig. Weitere Slammer sind Dr.-Ing. Markus Brühl von der Technischen Universität Braunschweig und Forschungszentrum Küste Geheimcode mit seinem Vortrag „Nichtlinearität“ – über die Entschlüsselung von Seegang und Tobias Schnabel und Òscar Àrias, Technische Universität Braunschweig, mit „Weihnachten ohne Katalyse? Unmöglich!“.

Die Abendkasse und der Einlass öffnen um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Marzipanbrote und Glühwein vor dem Haus sorgen bei diesem Science Slam zusätzlich für weihnachtliche Stimmung.

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