Herzrasen kann man nicht mähen

Marburger Autor Johannes Hinrich von Borstel gastiert zur Lesung in Braunschweig.

In seinem Buch "Herzrasen kann man nicht mähen" spricht der Student, Sanitäter und Poetry Slammer Johannes Hinrich von Borstel über das wichtigste Organ des Menschen: Das Herz. Foto: facebook.com/herzrasenmaeher / oh.

Im Ruhezustand schlägt das Herz etwa 70 Mal in der Minute, in einer durchschnittlichen Lebenszeit knapp drei Milliarden Mal. Als angehender Kardiologe und Rettungssanitäter vermittelt Johannes Hinrich von Borstel anhand von Geschichten aus der Praxis seine Begeisterung für das Wunderwerk des Herz-Kreislauf-Systems – am Donnerstag den 4. Februar im Haus der Wissenschaft.

Als einer der besten Science Slammer Deutschlands kann er Herzerkrankungen tanzen und im Rhythmus von „Highway to Hell“ die optimale Reanimation erklären. Klug, witzig und spannend beschreibt der Humanmedizin-Student in seinem Buch, wie wir dem Herzen etwas Gutes tun können. Er erzählt von Menschen, die tatsächlich an einem gebrochenen Herzen sterben und erklärt, wie Sex vor Arteriosklerose schützen kann.

Der derzeit in Marburg lebende Forscher ist neben seinem Studium nicht nur als Sanitäter tätig: Als Poetry Slammer steht er auf unzähligen Science-Slam-Bühnen. Abgerundet wird der Abend mit einem Gespräch mit Dr. Andreas Höft: Der Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin arbeitet am Klinikum Braunschweig – während seines Studiums er als Rettungssanitäter im Rettungsdienst der Region Hannover tätig und unterstützt nun nebenberuflich als Notarzt den Rettungsdienst Braunschweig: Mit mehr als 200 Einsätzen jährlich.

Beginn am 4. Februar ist 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, 6 Euro für Graff-Card-Inhaber und ermäßigt 4 Euro. Karten gibt es in der Buchhandlung Graff.

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