Eve Jobs, Tochter von Steve Jobs, reitet im März in Braunschweig

Die Milliardenerbin studiert in Stanford und soll irgendwann den US-Tech-Giganten leiten

BU: Eve Jobs ist beruflich und sportlich ist genauso ehrgeizig wie ihr berühmter Vater. Zurzeit steht sie auf Platz 164 der Weltrangliste der Springreiter. Foto: imago/ZUMA Press/Braunschweig Classico

Jobs – Steve Jobs. Ein Mann, der mit seinen Visionen die Welt verändert hat. Er war Mitgründer und langjähriger CEO von Apple Inc. und gilt er als eine der bekanntesten und schillernsten Persönlichkeiten der Computerindustrie. Das der legendäre, gottgleich verehrte Unternehmer auch missgünstig, widerwärtig und demütigend war, offenbarte seine älteste, uneheliche Tochter Lisa Brennan-Jobs voriges Jahr in ihrer lesenswerten Autobiografie „Small Fry“ (zu deutsch: „Beifang“).

Die 19-jährige Eve Jobs soll zukünftig das Apple-Imperium regieren

Von seinen drei Töchtern Lisa, Erin und Eve steht momentan letztere besonders im Fokus. Die jüngste Tochter von Apple-Gründer Steve Jobs, (der 2011 starb und dessen Vermögen in diesem Jahr vom Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine auf 8,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde), tritt nun nach und nach aus der Privatheit der Familie heraus. Die 20-Jährige Eve studiert zurzeit an der Elite-Uni Stanford (US-Staat Kalifornien) und soll später einmal das Weltunternehmen ihres Promi-Vaters leiten. Dieser hatte in Gesprächen mit seinem Biografen Walter Isaacson erzählt, dass er sich seine jüngste Tochter als künftige Führungsfigur bei Apple vorstellen könne. Oft habe sie seine Sekretärin angerufen und klar gemacht, dass ihre Anliegen in den Kalender des Vaters eingetragen werden müssen.

Braunschweig Classico als Generalprobe für das Weltcup-Finale

Eve, hat sich dem Springsport verschrieben. Beruflich und sportlich ist sie genauso ehrgeizig wie ihr berühmter Vater. In diesem Jahr wird die 20-Jährige zum ersten Mal auf Championats ähnlicher Bühne antreten: Die Studentin hat sich für das Weltcup-Finale der Springreiter qualifiziert, das Anfang April im schwedischen Göteborg stattfindet. Ihr Weg dorthin führt über Braunschweig. Lange hat die ehrgeizige Springreiterin nach einem geeigneten Turnier in Europa gesucht, das sie als Generalprobe für das Weltcup-Finale nutzen könnte. Der Braunschweig Classico passt genau. So wird der Weg der Studentin von Wellington über Braunschweig nach Göteborg führen.

Exklusiver Springstall in Florida mit 20 Springpferden

Eve Jobs trainiert in einem exklusiven Springstall in Wellington, Florida. Das Anwesen hat ihre Mutter Laurene Powell-Jobs vor drei Jahren gekauft. Dort ist Platz für 20 Springpferde, darunter die Spitzenpartner von Eve: die 14-jährige belgische Stute Venue d’Fees des Hazalles, der zwölfjährige Niederländer Charleville und der zehnjährige Holsteiner Limbridge. Momentan steht Eve Jobs auf Platz 164 der Weltrangliste der Springreiter. Mit einer guten Platzierung beim Weltcup-Finale könnte sie einige Plätze nach vorne rutschen. Auch beim Braunschweig Classico hat sie dazu reichlich Gelegenheit – gleich bei drei Prüfungen gibt es Punkte für die Weltrangliste. „Durch Reiten bleibt man immer demütig“, erklärt die Milliardenerbin auf der Website des internationalen Pferdesportverbandes FEI. „Es ist schön zu sehen, dass sich harte Arbeit bezahlt macht, aber man muss ständig an der Spitze seines Spiels bleiben.“

Braunschweig Classico vom 22. bis 24. März

Das  Braunschweig Classico findet vom 22. bis 24. März in der Volkswagen Halle Braunschweig statt. Geboten werden nationale Titelkämpfe und internationaler Spitzenpferdesport. Auf der Suche nach ihren Champions sind die nationalen Reiter beim Championat der Landesmeister und bei der Deutschen Meisterschaften der Landesverbände. Zudem steht die Veranstaltung für ein gesellschaftliches Event mit neuem Lifestyle-Konzept und abendlichem Entertainment.

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