Ein Talent aus der Region: Ayke bei "The Voice" – Szene38
28. November 2015
Kunst & Kultur

Ein Talent aus der Region: Ayke bei „The Voice“

Ayke mit einer Gitarre unterm Arm jammt gemeinsam mit seinem Mentor Andreas Bourani und den anderen Talents der Knock-Outs. Foto: Künstler / Facebook / oh.

Am Freitag den 27. November war der Helmstedter und derzeitige „The Voice of Germany„-Teilnehmer Ayke Witt bei Radio38 zu Gast.

Am Anfang gab es für den 23-Jährigen aus Klein Twülpstedt – einem Dorf unweit von Wolfsburg – nur sich und seine Gitarre, bis er sich mit 14 Jahren das erste Mal traute vor Publikum aufzutreten. Von da an wuchs nicht nur seine Passion für die Musik, auch auf seinem Youtube-Channel und in der Region38 stieg seine Fangemeinde stetig an. So kam es, dass die für ihr hohes Niveau bekannte Castingshow „The Voice“ auf Ayke aufmerksam geworden ist. In den Scoutings in Berlin durfte er direkt die Vorauswahl überspringen und stand als erstes Talent vor der Jury: Mit dem Song „Flash mich“ von Mark Foster schaffte er es, dass sich innerhalb der ersten 30 Sekunden alle fünf Stühle in seine Richtung drehten. „Ich hatte dann die Luxussituation“, sagte er, „und ich habe damals schon auf meinem Youtube Channel ‚Auf anderen Wegen‘ von Andreas Bourani gecovert und ich fand Andres Bourani an sich schon sehr cool.“ Und wie es scheint steht auch Andreas auf die Stimme von Ayke: In dem Battle gegen Ania Sara, in dem die beiden die deutsche Ballade „Keinen Zentimeter“ sangen, konnte Ayke überzeugen und hat es so in die Knock-Outs geschafft. Bis jetzt hat der Helmstedter mit deutschen Songs und viel Herz sein Talent unter Beweis stellen können und auch am Freitag setzte er auf einen deutschsprachigen Song: „So oder so“ von Bosse, der auch seine Heimat in der Region Braunschweig hat.

Selbst hätte sich Ayke nicht bei einer Castingshow angemeldet – da er es liebt gemeinsam mit seiner Band „Skyle“ zu spielen und aufzutreten. „Ich bin auch aufgeregt, wenn ich vor drei Leuten singe“. Und doch musste er die große Chance, die sich geboten hat, ergreifen und bis jetzt hält er sich wacker: „Man muss da halt machen, was man gerne macht: Musik und singen“. Trotz der laufenden Show-Termine hält er die Füße nicht still und veröffentlicht am 2. Dezember seine erste Debütsingle „Bis gleich“.

 

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