15. Oktober 2015
Kunst & Kultur

„Don’t mention the war“: Volker Strübing mit Renee van Bavel im Roten Saal

Mehrfacher Slam-Meister - Schriftsteller, Liedermacher und Trickfilmer: Am Samstag schaut Volker Strübing auf Einladung von Poppin' Poetry im Roten Saal vorbei. Foto: Veranstalter / Uwe Lehmann / oh.

Don’t mention the war“ – so heißt das ungewöhnliche Programm des Berliner Künstlerpaars Renee van Bavel und Volker Strübing. Eines dürfte klar sein: Wo der mehrfache Deutsche Meister im Poetry Slam, Volker Strübing, seine Finger im Spiel hat, wird es auf jeden Fall höchst amüsant und komisch. Und das meist auf eine erfrischende, spitzbübische Art und Weise. Die mehrfach preisgekrönte Songwriterin Renee van Bavel überzeugt mit klugen Texten und charmanten Arrangements. Zusammen gastieren sie am Samstag den 17. Oktober im Roten Saal.

Der Titel des Programms bezieht sich auf die Beziehungen zwischen Holland und Deutschland. Die Protagonisten des Abends betrachten beide Länder mit der Brille des jeweils Anderen. Es geht um niederländische Krokettenautomaten und deutsche Fahrradfahrer mit Helmen und Funktionskleidung. Es geht um die Wurst. Es geht um die Liebe. Es geht um Käse und Politik. Um Holländer in Lederhosen und Bayern in Holzschuhen. Strübing und van Bavel feiern die Klischees, lachen über sie und schaffen neue. Sie feiern das Niederländische und das Deutsche und all die schönen Missverständnisse, die die Ähnlichkeit der beiden Sprachen mit sich bringt. Und sie feiern all die Unterschiede, die die Gemeinsamkeiten erst richtig sichtbar machen. Dabei bleiben sie Geschichtenerzähler, Renee in ihren Liedern, Strübing in seinen Texten, und auch wenn das Programm sehr lustig ist – ist es ebenso persönlich, nachdenklich und berührend.

Beginn ist 20 Uhr, rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen. Tickets gibt es für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Weitere Informationen: www.poetry-slam-braunschweig.de.

Auch interessant