Deadpool 2-Regisseur dreht mit "Atomic Blonde" knallharten Agenten-Film
22. Mai 2017
Kunst & Kultur

Neuer Film vom Deadpool 2-Regisseur

Am 24. August kommt mit „Atomic Blonde“ ein Agenten-Film mit Charlize Theron als eiskalter Killer in die Kinos

Atomic Blonde

Nicht zu unterschätzen: Die Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) weiß, wie man richtig zuschlägt. Foto: Universal Pictures

„Trauen Sie niemandem“, stellt der britische Geheimdienstchef nüchtern klar, als er seine Agentin für den nächsten Einsatz vorbereitet. Die blonde, zierliche Frau soll sich in das Ende der 1989 noch immer geteilte Berlin wagen, wo es von Spionen nur so wimmelt. Doch zum Glück ist die Agentin Lorraine Broughton (gespielt von Oscar-Preisträgerin Charlize Theron) ein eiskalter Killer und die beste Nahkämpferin ihrer ganzen Einheit. Von ihrer Mission handelt der Film „Atomic Blonde“ den Universal Pictures am 24. August in die Kinos bringt.

Erwürgt durch einen Bungee-Sprung

Lorrain Broughton soll einen Doppelagenten ausfindig machen, da er sonst einen Atomkrieg verursachen könnte. Wer das ist, weiß keiner so genau. Egal, dafür lockt der Trailer mit jede Menge brutaler Actionszenen, die reichen von Faustkampf zwei gegen eins, über Kopfschuss-Pistolengefechte, bis hin zu einem Bungee-Sprung, bei dem nebenbei noch ein Polizist am anderen Ende des Seils erwürgt wird. Doch die Agentin Broughton vergisst auf ihrer Mission nicht ihr persönliches Vergnügen und verführt auf ihrem blutigen Pfad zahlreiche Männer und auch Frauen – egal ob Kollegen oder feindliche Spione.

Der Trailer lässt einen spannenden, moralisch explizit anstößigen Agentenfilm verheißen, der ein wenig wie eine Mischung aus James Bond und Kill Bill anmutet. Regisseur David Leitch, der unter anderem die John Wick-Reihe und den neuen Deadpool inszenierte, scheint mittlerweile ein Händchen für gute Action-Filme mit einer gewissen Portion Witz und Charme entwickelt zu haben.

Auch ein deutscher Schauspieler dabei

Der Film basiert auf dem Roman „The Coldest City“ von Antony Johnston und ist eine Fallstudie der Situation im geteilten Berlin, das als Zentrum des Kalten Krieges schon als Schauplatz für viele andere Agenten-Filme, wie zuletzt „Bridge of Spies“ diente. Klar, das bei einem einer internationalen Produktion, die in Deutschland spielt einer nicht fehlen darf: Til Schweiger, der eine bisher unbekannte Nebenrolle spielt. Action-Fans dürfen gespannt sein, Doch ob der Trailer hält was er verspricht, bleibt bis zur Veröffentlichung am 24. August abzuwarten.

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