Astroherbst in Braunschweig – Die Geschichte des Rosetta-Landers

Der Astroherbst widmet sich im Herbst den Entwicklungen der Astronomie und neuesten Erkenntnissen in der Raumfahrtforschung. Auf dem Foto zu sehen: Das ROMAP Messinstrument. Foto: Pressefoto / oh.

Am Montag, den 16. November, um 19 Uhr lädt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Haus der Wissenschaft Braunschweig in ihre Aula ein, um die Geschichte des Rosetta-Landers seit der Landung auf dem Kometen zu erzählen.

Am 12. November 2014 setzte der Lander „Philae“ der Rosetta-Mission auf dem Kometen 67P / Churyumov-Gerasimenko auf. Das Ereignis wurde von Millionen von Menschen in aller Welt verfolgt. Der erfolgreichen ersten Bodenberührung folgte eine lange Phase der Unsicherheit, während derer der Lander offenbar erneut schwebte, aufsetzte und schließlich endgültig in einer dunklen Bodenfalte landete. Das wissenschaftliche Programm der Bordinstrumente musste sofort umgestellt werden und die Probleme der Energieversorgung sowie der Funkverbindung über den Rosetta-Orbiter zur Erde rückten in den Vordergrund. Trotzdem konnte der Lander wichtige und überraschende wissenschaftliche Erkenntnisse liefern. Im Sommer konnte die Verbindung zeitweise wieder hergestellt werden, doch brach sie erneut ab und bis heute ist das Ende offen.

Dr. Hans-Ulrich Auster vom Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik der Technischen Universität Braunschweig ist verantwortlicher Wissenschaftler für das Instrument ROMAP auf dem Lander Philae und wird einen Bericht über die Ereignisse im letzten Jahr halten. Im Anschluss können Fragen an den Referenten gestellt werden. Der Eintritt ist frei.

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