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Stephen-King-Nacht im Delphin-Palast Wolfsburg

Das Remake von Friedhof der Kuscheltiere, ein Werwolf und ein fieses Fangirl auf der großen Leinwand

Stephen King ist einer der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher wurden über 400 Millionen Mal verkauft und in über 50 Sprachen übersetzt. Foto: Delphin Palast

Er ist einer der populärsten Schriftsteller des 20. und 21. Jahrhunderts: Stephen King. Der 1947 geborene King übte zunächst den Beruf des Lehrers aus, bevor er 1974 mit „Carrie“ den Grundstein seiner erfolgreichen Schriftstellerkarriere legte. Kings Bücher wurden weltweit mehr als 400 Millionen Mal verkauft und in über 50 Sprachen übersetzt. Auch die Verfilmungen seiner Stoffe erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit, auch wenn nicht alle Werke die Qualität ihrer Romanvorlage erreichen konnten. Erst vor Kurzem feierte die Neuverfilmung von „Es“ sein Kino-Comeback.

King-Revival im Kino und im Fernsehen

Nach einer längerer Durststrecke ist die Marke Stephen King mittlerweile im Fernsehen und im Kino wieder sehr gefragt, wie die Serien „Under the Dome“, „Der Nebel“ oder jüngst „Castle Rock“ sowie die Kino-Adaptionen „Der Dunkle Turm“ und „Es“ unter Beweis stellen. Selbst der Streamingdienst Netflix ging im Jahr 2017 mit der Kammerspiel-Eigenproduktion „Das Spiel“ an den Start. In 2019 folgt der zweite Teil der „Es“-Neuverfilmung, welcher nach dem Riesenerfolg des ersten Teils als einer der heißesten Anwärter des Jahres gilt. Zu guter Letzt steht zum Jahresende mit „Doctor Sleep“ das langerwartete „Shining“-Sequel an.

Triple-Hommage an den Großmeister des Grauens

Im Rahmen einer Stephen-King-Nacht wird dem Großmeister des Grauens am 5. April, 18:00 Uhr, im Delphin-Palast Wolfsburg Tribut gezollt. Gezeigt werden neben dem brandneuen „Friedhof der Kuscheltiere“-Remake mit „Misery“ und „Werwolf von Tarker Mills“ zwei weitere Klassiker auf großer Leinwand. Der Eintritt zum Triple-Film-Paket kostet 17 Euro im Vorverkauf. Einzeltickets wird es nur an der Abendkasse geben. Die komplette Stephen-King-Nacht ist ab 18 Jahren freigegeben. Organisator und Moderator Ash wird eine zehnminütige Einführung zur Person Stephen Kings geben sowie die Filmbeiträge des Abends moderativ begleiten.

Nachfolgend stellen wir die Filme kurz vor:

18 Uhr: „Misery“

Für die herausragende schauspielerische Leistung von Kathy Bates (in der Rolle des fanatischen Fan-Girls Annie Wilkes) gab es bei den Oscars 1991 die begehrte Trophäe in der Kategorie „Beste weibliche Schauspielerin“. Die Rede ist natürlich von Rob Reiners „Misery“ (1990), in dem der prominente Schriftsteller Paul Sheldon (James Caan) nach einem schweren Autounfall Zuflucht bei der äußerst hilfsbereiten Annie sucht. Doch trotz aller Fürsorglichkeit – so schnell möchte Annie Paul nicht gehen lassen… Ihr Plan, dass es dazu auch möglichst nicht kommen wird, ist buchstäblich der Hammer. Der Film basiert auf Stephen-Kings Roman „Sie“ aus dem Jahr 1987.

20:30 Uhr: Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Manchmal ist der Tod besser… Im Jahr 1983 schrieb Stephen King eines seiner gruseligsten Werke: „Pet Sematary“. Genau 30 Jahre nach Mary Lamberts herausragender King-Verfilmung von 1989 wagten sich die amerikanischen Filmemacher Kevin Kölsch und Dennis Widmyer („Holidays“, „Starry Eyes“) ebenfalls an den Gruselstoff. Es geht um einen mysteriösen Indianerfriedhof, der nicht nur tote Tiere, sondern auch Menschen „zurückbringen“ kann. Louis Creed wird verkörpert durch Jason Clarke (John Connor aus „Terminator: Genisys“). John Lithgow ist in der Rolle des schrulligen Nachbarn Jud Crandall zu sehen.

23 Uhr: „Werwolf von Tarker Mills“

Diverse King-Verfilmungen basieren auch auf seinen Kurzgeschichten (u.a. „Der Rasenmäher-Mann“ oder „Der Nebel“). „Das Jahr des Werwolfs“ (1984) handelt von der Kleinstadt Tarker´s Mills, in welcher stets zum Vollmondabend ein Mord begangen wird. Stephen King selbst schrieb das Drehbuch zur Verfilmung seiner Kalendergeschichte „Silver Bullet“. So entstand unter der Inszenierung von Serien-Regisseur Daniel Attias im Jahr 1985 der spannende „Werwolf von Tarker Mills“. In den Hauptrollen zu sehen sind Gary Busey und Corey Haim. Der Film gilt neben John Landis´ „American Werewolf“ als einer der besten Werwolf-Filme überhaupt und punktet vor allem mit seiner düsteren Atmosphäre, dem bissigem 80er Humor und den fein dosierten harten Spezialeffekten.

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