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Peter Jacksons Dokumentation „They Shall Not Grow Old“ im C1 Cinema

„Der Herr der Ringe“- und, „Der Hobbit“-Regisseur zeigt die bittere Realität des 1. Weltkriegs

Zu lachen gab es nur wenig im Ersten Weltkrieg. Etwa 17 Millionen Menschen verloren durch ihn von 1914 bis 1918 ihr Leben. Foto: Warner Bros.

In einer schaurigen Halloween-Nacht kam Peter Jackson 1961 in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington zur Welt. Von klein auf war er völlig filmverrückt und drehte mit der Super-8-Kamera seiner Eltern und Unglücke mit seiner Modelleisenbahn.

Start als Fun-Splatter-Regisseur

Seine schaurig-schrägen Splatter-Streifen „Bad Taste“ (1987), „Meet The Feebles“ (1989) und „Braindead“ (1992) schlugen ein wie Bomben – und machten den schwarz-humorigen Jackson schon früh zum Horrorfilm-Kultregisseur. Das Drama „Heavenly Creatures“ mit Kate Winslet und Melanie Lynskey als jugendliche Mörderinnen, machte ihn 1994 international bekannt. Der große Durchbruch und filmische Unsterblichkeit mit zahlreichen Oscar-Auszeichnungen erlangte der vollbärtige Filmfreak mit der „Der Herr der Ringe“- und, „Der Hobbit“-Trilogie.

Der 1. Weltkrieg änderte den Lauf der Geschichte

Glut, Schweiß und Tränen, Krieg, Tod und Verderben gibt es reichlich in den „Der Herr der Ringe“- und, „Der Hobbit“-Filmen. Doch das Ganze ist natürlich nichts gegen das reale Grauen des 1. Weltkriegs. Zwischen den Jahren 1914 und 1918 änderte dieser globale Konflikt den Lauf der Geschichte. Anlässlich des 100. Jahrestages der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages (28. Juni 1919) veröffentlicht Peter Jackson dazu die außergewöhnliche Dokumentation „They Shall Not Grow Old“.

Peter Jackson setzt die alltäglichen Erlebnisse der Soldaten, die an der Front kämpften, ins Bild: Das Grauen, die Kameradschaft, den Alltag in den Schützengräben und die Ruhephasen. Foto: Warner Bros.

Hunderte Stunden Originalmaterial wurden restauriert

Historisches Filmmaterial wurde – sorgfältig ausgewählt aus Hunderten Stunden Originalmaterial vom Ersten Weltkrieg aus den Archiven des britischen Imperial War Museum (IWM) – bearbeitet. Konkret: Unter Verwendung modernster Technik wurde das Material restauriert, koloriert und mithilfe von Digitaltechnologie konvertiert. Die einzigen Begleitkommentare stammen von Veteranen des Ersten Weltkriegs, ausgesucht aus über 600 Stunden Interviews aus den Archiven des BBC und des IWM. Das Ergebnis: Eine packende Darstellung des 1. Weltkriegs, erzählt von den Soldaten, die ihn erlebten. Ein äußerst ergreifendes, umfassendes und authentisches Kinoerlebnis.

Zu sehen ist die Dokumentation „They Shall Not Grow Old“ in ausgewählten deutsche Kinos. Mit dabei ist das C1 Cinema Braunschweig, wo der Film in einer einmaligen Sondervorstellung am Freitag, 28. Juni 2019, um 19:00 Uhr, läuft.

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