Mutige Kriegerin – Szene38
8. Juli 2020
Kino

Mutige Kriegerin

Kult-Zeichentrick-Adaption mit viel Action: Die Realverfilmung des Walt-Disney-Klassikers „Mulan“ startet am 20. August in den deutschen Kinos

Mit Pfeil und Bogen, Stock und Schwert: Die junge Mulan zieht für ihren Vater heimlich in den Krieg. Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Action, Abenteuer und spektakuläre Fantasy-Figuren. Wer bei „Mulan“ an Musical-Gesänge und an den lustigen Drachen Mushu denkt wird von der Real-Verfilmung überrascht sein. Diese orientiert sich nicht nur an der legendären Walt-Disney-Vorlage, sondern auch an einer alten chinesischen Ballade aus dem 5. Jahrhundert, auf der die Geschichte von „Mulan“ basiert.
Schon mehrmals musste der Kinostart der Real-Verfilmung des Disney-Klassikers aufgrund der Corona-Krise verschoben werden – ab dem 20. August 2020 soll die tapfere Heldin nun endlich auf die große Leinwand kommen und kämpfen. Von Desiree Schober.

Das Remake verspricht neuen Ansatz und jede Menge Action

Die „Mulan“-Adaption (Regie: Niki Caro) weicht weit mehr von dem 1998 erschienen Zeichentrickfilm ab, als es die Kinozuschauer von den bisherigen Real-Verfilmungen „Dschungelbuch“, „König der Löwen“ und „Aladdin“ gewohnt sind. Einige Charaktere wie der beliebte Drache Mushu gibt es in dem Realfilm nicht mehr, dafür tauchen aber fantastische Fabelwesen und eine böse Hexe auf. Auch die klassischen Songs aus dem Zeichentrick wird es so nicht mehr geben – dafür aber jede Menge spektakuläre Actionszenen. Die Zuschauer können sich auf episches, aber auch emotionales Martial-Arts-Kino à la „Hero“ und „Tiger and Dragon“ freuen.

Die Grundhandlung bleibt gleich

Der Kaiser von China beruft einen Mann aus jeder Familie ein, um in der kaiserlichen Armee das Land zu verteidigen. Die junge Mulan Hua (Liu Yifei) beschließt, aus Angst um ihren alten und geschwächten Vater, an seiner Stelle zu kämpfen. Verkleidet als Mann begibt sich die junge Frau auf eine große abenteuerliche Reise (durch ganz China), auf der sie erkennt, dass sie am Ende kein Mann, sondern nur sie selbst sein muss, um eine Heldin zu werden.

 

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