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„Dirty Harry“ in weiblich: „Destroyer“

Nicole Kidman brilliert im März 2019 in dem neuen Cop-Thriller.

Verletzlich und hart, gebrochen und unerbittlich zugleich: Nicole Kidman in "Destroyer". Foto: Facebook / Concorde Filmverleih

Die von der Kritik hochgelobte Regisseurin Karyn Kusama („Girlfight“) hat einen neuen Film am Start: „Destroyer“ . Ein packender L.A.-Noir-Thriller, ein intensives Copmovie, in der Tradition von Crime-Klassikern wie „Dirty Harry“, „Sieben“, „Heat“ und „Bad Lieutnant“. Mit einem prägnanten Unterschied. In „Destroyer“ steht eine Frau im Mittelpunkt. Und zwar niemand Geringeres als Nicole Kidman.

Harter und gebrochener weiblicher Cop

Superstar Nicole Kidman spielt ab dem 14. März 2019 im Kino eine vielschichtige weibliche Copfigur: verletzlich und hart, gebrochen und unerbittlich zugleich. Der Film richtet einen intimen Einblick in die Gefühlswelt seiner Protagonistin und wirkt dank seiner komplexen weiblichen Hauptfigur, den hitzeflirrenden Downtown-LA-Bildern von Kamerafrau Julie Kirkwood und Kusamas untrügliches Gespür für die Schönheit und Widersprüchlichkeit ihrer Figuren mindestens so modern und relevant wie Travis Bickles stilprägender Leinwandauftritt in „Taxi Driver“ vor mehr als vierzig Jahren.

Die Vergangenheit kehrt wieder zurück

Über den Film: Ein Mordfall wie jeder andere – so scheint es. Erin Bell (Nicole Kidman), Polizistin in Los Angeles wird schnell eines Besseren belehrt: Indizien am Tatort deuten darauf hin, dass eine verschollen geglaubte Person aus ihrer Vergangenheit wieder zurück ist. Silas (Toby Kebell) ist der Grund, warum Erin heute ein Schatten ihrer selbst ist, eine gebrochene, innerlich wie äußerlich zerstörte Frau, die durch ihr Leben stolpert wie eine Untote. 17 Jahre sind vergangen, seit Erin als verdeckt arbeitende FBI-Agentin Silas zum ersten Mal auf der Spur war. Damals endete die Ermittlung in einer Katastrophe. Jetzt sieht Erin die Gelegenheit gekommen, ihre Sünden von einst wieder gut zu machen und Silas zur Strecke zu bringen. Koste es, was es wolle…

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