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Die Kurz.Film.Tour 2019 zurück in Braunschweig!

Die Kinotournee startet in Anwesenheit der Regisseure Daniel Popat und Hannes Schilling sowie des Hauptdarstellers Andreas Retzlaff

Die Kinotournee des Deutschen Kurzfilmpreises kommt nach Braunschweig. Insgesamt werden sieben Produktionen im Universum Filmtheater gezeigt. Foto: Veranstalter

Die Kinotournee des Deutschen Kurzfilmpreises – auch bekannt als Lola zieht seit Frühjahr wieder um die  (Lichtspiel-)Häuser. Zuschauer und Fans können sich auf ein abwechslungsreiches Line-up freuen: kreativ, experimentierfreudig, aufrüttelnd, amüsant, äußerst unterhaltsam, vor allem ungebunden – und natürlich kurz.

Kurz-Film-Tour in Braunschweig

Am Mittwoch, 29. Mai 2019, um 21:15 Uhr kommt der Publikumsliebling KURZ.FILM.TOUR zu uns nach Braunschweig in das Universum Filmtheater. Innerhalb der Programmreihe „Der kurze Mittwoch“ werden sieben Filme aus dem aktuellen deutschen Kurzfilmpreisrepertoire präsentiert.

Der preisgekrönte Regisseur Daniel Popat stellt seinen Film HOSTEL persönlich vor. Dieser bestach in der Kategorie Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme bis 10 Minuten. Und auch Filmemacher Hannes Schilling kommt mit Hauptdarsteller Andreas Retzlaff, um dem Publikum zu seinem Film NACH DEM FEST mit einer Nominierung in der Kategorie Spielfilme von mehr als 10 bis 30 Minuten Rede und Antwort stehen.

Zu den in Braunschweig präsentierten Filmen:
  • HOSTEL: Daniel Popats Film HOSTEL vermag in kurzer Zeit die Komplexität einer Liebesbeziehung zu porträtieren. In einem Berliner Hostel treffen zwei scheinbar Fremde aufeinander. Es stellt sich heraus, dass sie nicht nur beide aus Russland, sondern auch noch aus derselben Kleinstadt kommen. Manchmal ist der Schein romantischer als das Sein und kann trügen – in der ehrlichen Liebe bleibt jedoch nichts verborgen.
  • FOLLOWER: FOLLOWER von Jonathan B. Behr ist ein Horrorfilm aus der Sicht eines Smartphones: Während Clara nachts beim Babysitten ist und mit ihrem Freund chattet, beginnt ein Fremder, ihr auf Instagram zu folgen. Nach und nach muss sie jedoch feststellen, dass der Follower sie nicht nur online stalkt. Der Film feierte seine Weltpremiere auf der 68. Berlinale 2018, wo er im Rahmen der Sektion Generation gezeigt wurde.
  • NACH DEM FEST: In dem Film NACH DEM FEST von Hannes Schilling bedrängt der Obdachlose Andi seine Bekannte Sandra, um der Einsamkeit des rauen Straßenlebens zu entkommen. Die beiden brechen zusammen in ein Haus ein und kommen sich näher. Zwischen verhaltener Zärtlichkeit und unterschwelliger Gewalt beginnt ein stetiges Ringen um Nähe und Distanz.

    Absurde Liebesgeschichte: Der Obdachlose Andi und seine Bekannte Sandra brechen in ein Haus ein – und kommen sich näher. Foto: AG Kurzfilm
  • DAS SATANISCHE DICKICHT – DREI: DAS SATANISCHE DICKICHT – DREI von Willy Hans ist der dritte Teil einer Experimentalkurzfilmreihe. Familienurlaub auf dem Campingplatz: Mimi sucht Freunde, Karl liebt sein Luftkrokodil, Papa hat Hunger und Mama hat die Brote vergessen. Das Kaninchen des Wärters verschwindet, mittelalterliche Touristen tauchen auf – Das Chaos ist perfekt. „Das Satanische Dickicht – ZWEI“ wurde bereits für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert.
  • MINDEN RENDBEN (EVERYTHING ALRIGHT): In MINDEN RENDBEN (EVERYTHING ALRIGHT) von Borbála Nagy geht es um den Grenzsoldaten Alpár und seinen ersten Arbeitstag an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien, wo er sein Land vor Geflüchteten beschützen soll. Während er versucht, die Regeln der Grenzjäger zu verstehen, ist er mit den schonungslosen Strukturen konfrontiert, die den Fremden von der anderen Seite ihre menschlichen Qualitäten rauben.
  • THE BITTER WITH THE SWEET: Ann Sophie Lindströms Film handelt von dem in die Tage gekommene Cowboy Ricky, 62, und der wortgewandten Gretchen, 55. Die beiden sind seit 2008 ein Paar, doch die Beziehung gestaltet sich für beide als emotionale Achterbahnfahrt im Spannungsfeld zwischen Abhängigkeit und Liebe. Der intime Dokumentarfilm nimmt mit auf eine emotionale Reise von zärtlich schönen Momenten zu totaler Wut und lädt ein, über eigene Beziehungen, Auslöser und Emotionen nachzudenken.

    Zwischen Abhängigkeit und Liebe: Ricky und Gretchen. Foto: AG Kurzfilm
  • NEKO NO HI / CAT DAYS: Mit dem Animationsfilm NEKO NO HI / CAT DAYS von Jon Frickey folgt ein Film, der sich auf spielerische Art und Weise mit existenziellen Fragen der Kindheit und des Erwachsenwerdens beschäftigt. Weil der kleine Jiro krank ist, bringt ihn sein Vater zur Ärztin. Ihre Diagnose ist zwar harmlos, rüttelt aber an der Identität des Jungen: Jiro hat Katzenschnupfen und muss daher zwingendermaßen eine Katze sein.

Der Deutsche Kurzfilmpreis

Der Deutsche Kurzfilmpreis existiert seit 1956. Zudem ist dieser mit Preisgeldern von bis zu 275.000 EUR prämiert. Damit ist er die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Jedes Jahr im November wird er von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in fünf Kategorien vergeben. Seit 1998 gehen die Nominierten und Preisträgerfilme jedes Jahr auf Tournee durch die deutschen Kinos.

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