Johannes Oerding an Spitze der Album-Charts – Szene38
19. November 2019
Szene-News

Johannes Oerding an Spitze der Album-Charts

Der Sänger steht erstmals auf Platz 1 und spielt im nächsten Jahr live und Open Air in Braunschweig

Lässiger Typ: Johannes Oerding setzt auf seinem sechsten Album auf mehr Vielfalt. Der Singer und Songwriter mischt unter anderem lässigen Pop, knackigen Elektro und satte Streicher. Foto: Olaf Heine

Nachdem seine letzten Alben die Positionen vier („Für immer ab jetzt“, 2013), drei („Alles brennt“, 2015) und zwei („Kreise“, 2017) erreichten, kann Johannes Oerding die Reihe nur auf eine Weise sinnvoll fortführen.

Glücklicher Gewinner: Johannes Oerding mit dem „Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts“. Foto: Sony Music

Erstmals auf der 1 und 2020 live mit Band im Raffteichbad Braunschweig

Dies bedeutet, dass sich seine „Konturen“ nun klar und deutlich an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts abzeichnen. Es ist das erste Mal, dass der Musiker die von GfK Entertainment ermittelte Hitliste anführt. Für diese Leistung konnte Oerding einen „Nummer 1 Award“ entgegennehmen. Im Rahmen seiner „Konturen“ Open Airs in 2020 wird Johannes Oerding mit seiner Band auch die Volksbank BraWo Bühne beehren. Am Samstag, 1. August 2020, 20:00 Uhr, kann man ihn im Raffteichbad Braunschweig live erleben.

Summer Cem, RAF Camora, Yung Hurn und Max Herre

„Nur noch nice“ ist die Ausbeute für Summer Cem, denn der Gladbacher Rapper legt auf Platz zwei bereits seine siebte Top-10-Platte hin. Als Vertreter der alten HipHop-Schule tritt Max Herre an. Der Sänger und Rapper war mit Freundeskreis bereits in den 90ern erfolgreich meldet sich nach mehreren Jahren Pause jetzt mit „Athen“ (Rang neun) zurück. Noch mehr Sprechgesang servieren die Österreicher RAF Camora („Zenit“, von eins auf vier) und Yung Hurn („Y“, neu auf fünf).

https://www.youtube.com/watch?v=2Xhr7j1zukY

Nick Cave und Müller-Westernhagen

Die weiteren Top-Acts der Woche setzen unterschiedliche Akzente: Marius Müller-Westernhagen wagt „Das Pfefferminz-Experiment“ (drei), indem er alte Klassiker im US-Sound neu interpretiert. Nick Cave & The Bad Seeds überzeugen mit ihrem Album „Ghosteen“ (sechs), das es nun auch als physisches Produkt zu kaufen gibt. Dazu kommt ein Metal-Werk, das eigentlich keines ist: Blind Guardian haben sich mit dem Prague Filmharmonic Orchestra zusammengetan. Zusammen entern sie als Blind Guardian’s Twilight Orchestra („Legacy Of The Dark Lands“) die siebte Position.

https://www.youtube.com/watch?v=jlc3lXB1NJ8

Apache 207, Tones And I und Freschta Akbarzada

Im Single-Ranking darf sich interessanterweise der letztplatzierte Act des „The Voice of Germany“-Finales über einen Einstieg freuen: Freschta Akbarzada erlebt „Meine 3 Minuten“ (mit Sido) auf Rang 33. In einer anderen Liga tanzt weiterhin der sechsfache Spitzenreiter „Dance Monkey“ von Tones And I. Apache 207 („Roller“, „Wieso tust Du dir das an?“) staubt nicht nur die übrigen Medaillen ab, sondern landet auch den höchsten New Entry („Doch in der Nacht“, sieben).

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