26. Juli 2021
Szene-News

Große Studie zu den Wahlen: Macht mit!

Die Technische Universität Braunschweig erforscht im Auftrag der Braunschweiger Zeitung, was die Wähler wollen.

Braunschweig. Zum ersten Mal in unserer Region gibt es im Vorfeld von Wahlen eine große Studie. Die Braunschweiger Zeitung hat sie gemeinsam mit der Goslarschen Zeitung bei der Technischen Universität (TU) Braunschweig in Auftrag gegeben. Jeder kann vom 24. Juli bis zum 17. August daran online teilnehmen. Völlig anonym!

Hier ist die Umfrage zu finden.

Niedersachsen steuert auf zwei Mega-Wahlsonntage zu: Am 12. September werden in Großstädten die Oberbürgermeister sowie die Räte und Ortsräte gewählt. In den Landkreisen sind es die Landräte und Kreistage sowie die Bürgermeister und Räte der Kommunen. Zwei Wochen später, am 26. September, stehen die Bundestagswahlen an, dazu finden überall dort Stichwahlen statt, wo im ersten Wahlgang kein (Ober-)Bürgermeister- und Landratskandidat die absolute Mehrheit erreicht hat.

Die TU fragt im Vorfeld zum Beispiel, ob du zu den Wahlen gehen willst und welche Themen dir besonders wichtig sind. Oder auch, ob du die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestags- oder Oberbürgermeisterwahlen kennst und welche Eigenschaften dir bei den Kandidaten wichtig sind. Schließlich gibt es allgemeine Fragen zu deinem Wohnort, Alter und Geschlecht – wie gesagt anonym.

Unsplash/Christian Lue

Das Institut für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse der TU Braunschweig, das von Professor Dr. Nils Bandelow geleitet wird, hat die regionale Studie konzipiert. Bandelow sagt: „Wir möchten das kommunal- und bundespolitische Wissen und Denken der Menschen in der Region erforschen. Ziel der Befragung ist es, die politische Stimmung zu erfassen, die Themen zu identifizieren, die den Menschen am wichtigsten sind, und das Wissen über die Direktkandidaten zu erfragen.“

Die Ergebnisse werden die Braunschweiger Zeitung und die Goslarsche Zeitung nach dem Ende der Umfrage ab Mitte August veröffentlichen – und die Spitzenkandidaten in unserer Region damit konfrontieren. Die TU wird die Umfrage wissenschaftlich auswerten. Bandelow sagt: „Als Ergebnis der Befragung wird ein Profil der regionalen Bevölkerung vorliegen, das ihre politische Orientierung, Priorisierung von Themen und Bewertungen und gewünschten Eigenschaften von Politikern umfasst.“

Hei

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