So könnte unsere Zukunft aussehen

„2040 – Wir retten die Welt“ wird heute Abend mit anschließender Experten-Talkrunde im Astor Filmtheater Braunschweig gezeigt

Großstadtdschungel mit Wolkenkratzern. Wir brauchen mehr Natur in unseren Städten. Foto: Universum Filmverleih

Eine der wichtigsten aktuellen Fragen lautet: Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen. Wie können wir den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?

Eine Reise um die Welt

Antworten sucht der australische Schauspieler und Regisseur Damon Gameau. Bereits mit seiner empfehlenswerten Dokumentation „Voll verzuckert!“ hat er auf Gefahren hingewiesen, die uns alle betreffen. Mit seinem neuen Dokumentarfilm „2040 – Wir retten die Welt!“ begibt er sich auf eine Reise um die Welt. Dabei findet er zahlreiche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen.

Mehr Bäume pflanzen. Statt Fleisch vor allem ökologisch angebautes Obst und Gemüse essen. Jeder von uns ist selbst Teil der Lösung. Foto: Universum Filmverleih

Viele kleine Hoffnungsträger

Das Problem: Unsere Erde scheint auf eine Klimakatastrophe zuzusteuern. Gigantische Waldbrände, schmelzende Eisberge und immer mehr CO2-Emissionen sind eine riesige Gefahr. Sieht so die Zukunft aus? Nein, sagen die australischen Filmemacher von „2040“: Es sei „Zeit für eine andere Story, eine Story über die Lösungen unserer Probleme“. Sie legen den Fokus auf die vielen kleinen Hoffnungsträger, die an einer besseren Zukunft arbeiten. Projekte, Technologien und Menschen. Die Bandbreite reicht von modernen Mobilitätskonzepten, Aufforstungen ehemaliger Waldgebiete und CO2-Reduktion bis hin zu einer umweltverträglichen Landwirtschaft.

Jeder Einzelne muss seine Einstellung überdenken

Anders als bei anderen Filmen kommen hier jedoch nicht nur Experten zu Wort. Stattdessen haben die Regisseure Zukunftsvisionen derer festgehalten, denen die Erde in Zukunft gehört: Kindern zwischen sechs und elf Jahren aus verschiedenen Ländern der Welt. Anschließend demonstriert Regisseur Gameau, dass sich die Probleme bereits heute mit unserem Wissen und den vorhandenen Technologien lösen lassen. Oder zumindest stark abgemildert werden können. Der Zuschauer ist selbst Teil der Lösung: In der Zukunftsvision fährt er kein eigenes Auto und hat auch seine Ernährung umgestellt. Statt Fleisch stehen nun vor allem ökologisch angebautes Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Der Film macht klar: Eine Zukunft kann es nicht durch neue Technologien geben, sondern nur dadurch, dass jeder Einzelne seine Einstellung neu überdenkt. Der Kino-Film „2040“ macht deutlich: Wenn möglichst viele Menschen an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten, kann sie auch Wirklichkeit werden.

Experten-Gesprächsrunde im Anschluss

Am Mittwoch, 6.11.2019, 19:30 Uhr, wird der Film im Rahmen der BZ- Filmpremieren vorgestellt. Im Anschluss diskutieren Braunschweiger Experten. Unter anderem sind Dr. Ralf Utermöhlen, Umweltgutachter; Frau Borg- Jürging; Klimaschutzmanagerin der Stadt Braunschweig; Timo Schumann, Fridays for Future; Heiko Hilmer, regionale Energie- und Klimaschutzagentur e.V. und 1 Mitglied der Geschäftsführung von BS- Energy dabei.

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