Rocco Spry rockt Braunschweig – Szene38
13. Dezember 2019
Film & Musik

Rocco Spry rockt Braunschweig

Der junge Hamburger Rapper drehte ein Musikvideo im Eulenglück und im Brain Klub

Ganz entspannt im WC-Bereich: Der Hamburger Rapper Rocco Spry beim Videodreh in Braunschweig. Foto: Privat

Noch ein Geheimtipp, aber das könnte sich vielleicht bald ändern: Der 22-jährige Hamburger Rapper, Sänger, Keyboarder und Komponist Rocco Spry produziert seine Musik unabhängig und im Alleingang.

Videodreh in Braunschweiger Klubs

Mitte September war er mit samt seiner Film-Crew in Braunschweig. In den Klubs Eulenglück am Gieseler und Brain am Bruchtorwall drehte er ein Video zu seinem neuesten Titel „Rock Bottom Paradise“. Eine ganz schöne Abfahrt… Seit heute ist das Werk auf YouTube zu sehen. Der Track selbst auf allen bekannten Portalen streambar. Anlass für uns, Euch das Video zu „Rock Bottom Paradise“ hier vorzustellen – und dem Künstler ein paar Fragen zu stellen.

Deine ersten drei offiziellen Videos wurden in Hamburg gedreht. Du legst, wie es scheint, eigentlich Wert auf den Lokalbezug. Warum hast Du das aktuelle hier in Braunschweig realisiert?

Rocco Spry: Für die Story zum Video zu „Rock Bottom Paradise“ brauchte ich einen Club. Hätte ich auch gerne in Hamburg gemacht. Aber erstens wollten alle Betreiber da scheiße viel Geld, und zweitens haben die meisten Läden in Hamburg jeden Tag geöffnet. Die Clubs in Braunschweig haben auch mal drei Tage zu – und ich hatte eine Braunschweiger Connection. Also Jackpot.

Wie lief der Dreh in Braunschweig für Dich?

War geil. Die Leute von der Eule und dem Brain Klub waren megakorrekt und haben uns da einfach machen lassen. Nachdem wir uns kennengelernt hatten und die sicher sein konnten, dass das alles sauber läuft. Wir haben dann noch ein paar Leute als Statisten und Tänzer ranbekommen, die meisten von „German Dance Art“. Die waren auch alle echt korrekt. Der Dreh war zwar anstrengend und heftig, aber ich glaube am Ende waren alle, die am Start waren, gut drauf.

Als Hamburger textest Du, gegen jeden Trend, auf Englisch. Warum?

Ich bin mit englischer Musik aufgewachsen, deutsche habe ich nie gehört. Ich kann im Englischen was ich sagen will viel nicer ausdrücken. Außerdem ist der Flow der Sprache einfach besser.

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