Metallica schaffen alle Neune! – Szene38
11. September 2020
Film & Musik

Metallica schaffen alle Neune!

In den aktuellen deutschen Album-Charts steht die US-Kult-Metal-Band ganz oben – 30 Neuzugänge wie der Dalai Lama, Gregory Porter und Yello sind auch dabei

Die Heavy-Metal-Giganten Metallica und das San Francisco Symphony-Orchester thronen mit „S&M 2“ an der Spitze der deutschen Album-Charts. Foto: Anton Corbijn/Universal Music Group Deutschland

Klassische Musik und Metal? Dass diese Symbiose funktioniert, bewiesen Metallica vor über 20 Jahren. Damals spielten sie gemeinsam mit dem San Francisco Symphony Orchestra ihr vielbeachtetes Live-Album „S&M“ ein. Zu dessen Jubiläum ist nun die Fortsetzung „S&M 2“ erschienen.

Die größten Metallica-Hits

Das Werk vereint ein Best-of der größten Metallica-Hits mit Songs wie „Nothing Else Matters“, „Enter Sandman“ und „Master of Puppets“. Wie schon ihr Vorgänger erobert das Album die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Für James Hetfield & Co. ist es bereits das neunte Nummer-eins-Werk hierzulande. Der Klassiker „S&M“ kehrt zudem auf Platz 72 in die Auswertung zurück.

Noch mehr Metal: Callejon, In Flames und Pain Of Salvation

Drei weitere Metal-Acts begleiten Metallica in die Hitliste. Sowohl Callejon („Metropolis“, sieben) aus Düsseldorf als auch die schwedischen Bands In Flames („Clayman“, Wiedereinstieg auf 16). Außerdem erreichen auch Pain Of Salvation („Panther“, 19) die Top 20.

30 Neuzugänge in den Album-Charts

Dank 30 Neuzugängen präsentiert sich das Album-Ranking in dieser Woche äußerst vielfältig. Die Südtirol-Rocker von Unantastbar holen an zweiter Stelle ihren „Wellenbrecher“ heraus. Die Indie-Gruppe Giant Rooks („Rookery“) erobert den dritten Platz. Das Schweizer Kult-Elektronik-Duo Yello bringt die Sache auf Rang sechs sprichwörtlich auf den „Point“. Jazz-Ausnahmesänger Gregory Porter („All Rise“, acht) sowie die Rapper Edo Saiya („lunaR“, vier), Greeen („Highland”, fünf) und Dame („Rock EP“, zehn) machen es sich ebenfalls in der Top 10 gemütlich.
Ein ganz besonderer Gast feiert sein Chartdebüt auf Position 88, und zwar niemand Geringeres als der Dalai Lama. Das Oberhaupt der Tibeter hat anlässlich seines 85. Geburtstags erstmals ein Album veröffentlicht, das „Inner World“ heißt und Musik mit Lehren und Mantras verbindet.

Viel Rap beherrscht die Single-Charts

In den Single-Charts bekommt der offizielle Sommerhit „Savage Love (Laxed – Siren Beat)“ von Jawsh 685 & Jason Derulo wieder etwas Aufwind und klettert zurück von fünf auf zwei. Nicht nur „Unterwegs“ nach oben, sondern mittlerweile auch dort angekommen sind Kitschkrieg & Jamule. Capital Bra & Cro („Frühstück in Paris“) stehen an dritter Stelle. Das Spitzenfeld runden 24kGoldn feat. Iann Dior („Mood“, von 38 auf vier) sowie Kontra K feat. AK Ausserkontrolle („Sirenen“, neu auf fünf) ab.

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