Gemeinsam und verantwortungsvoll handeln

Die Dokumentation „2040 – Wir retten die Welt!“ geht uns alle an – Kinostart Anfang November

Eine bessere Welt für unsere Kinder? Der preisgekrönte Filmemacher Damon Gameau begab sich auf eine Reise um die Welt auf der Suche nach Antworten auf drängenden Fragen zu Klimawandel & Co.. Foto: Universum Film

„Muss nur noch kurz die Welt retten. Danach flieg‘ ich zu dir…“, singt der deutsche Singer-Songwriter Tim Bendzko auf seinem Hit „Nur kurz die Welt retten“. Anstatt nur vorzugeben irgendetwas ganz Wichtiges zu tun und sich dann in seine Komfortzone zurückzuziehen, sollte man manchmal einfach mal loslegen. Anpacken und handeln.

Zucker macht krank und fett

So wie der australischer Regisseur, Fernseh- und Filmschauspieler Damon Gameau. In seiner Dokumentation „Voll verzuckert“ („That Sugar“) fühlte er im Jahr 2014 der Zuckerindustrie auf den Zahn. Er erklärt warum Zucker eine böse Droge auf dem Weltmarkt ist. Und er zeigt wie viel von dem billigen Zusatzstoff die Industrie uns ins Essen mischt und ganze Nationen damit krank macht. Das Ganze auch in einem Selbstexperiment, das zeigt was übermäßiger Zuckerkonsum mit seinem und unseren Körper macht. Für 60 Tage ernährte er sich, unter ärztlicher Beobachtung, ausschließlich von Lebensmitteln, die im Supermarkt als zuckerfrei und gesund angepriesen werden. Zeitgleich recherchiert er den Einfluss der Zuckerindustrie und sucht nach versteckten Zusatz-Süßungen in den Märkten. Das Ergebnis ist erschreckend. Nach den 60 Tagen nahm Gameau 8,5 kg zu. Sein Körperfett wuchs um 7 % an und seine Taille schwoll um 10 cm an.

Eine Reise um die Welt

Mit „2040 – Wir retten die Welt!“ geht Gameau viele Schritte weiter. Für seine neue, unterhaltsame und informative Dokumentation (Kinostart: 7. November 2019) begab er sich auf eine Reise um die Welt. Auf der Suche nach Antworten auf viele drängende Fragen, die uns aktuell beschäftigen. Diese lauten beispielsweise: Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?
Erstaunlicherweise findet er zahlreiche positive Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Bis zum Jahr 2040 könnte unser Zusammenleben auf der Erde nachhaltig verbessert werden. Wie? Zum Beispiel, wenn Haushalte ihre eigene Energie herstellen. Und wenn der Autoverkehr durch Sharing-Modelle und selbstfahrende Autos ersetzt wird. Es Platz für Parkanlagen und Urban Gardening gibt. Vieles ist bereits da oder könnte kommen. Es muss nur konsequent umgesetzt werden. Die Landwirtschaft könnte mit neuen Methoden einen erheblichen Beitrag leisten und den CO2-Spiegel in der Atmosphäre senken. Und auch im Meer könnten wir der akuten Bedrohung entgegenwirken. Damon Gameau meint, dass wir nur bereit sein müssen, jetzt gemeinsam für eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln könnten wir (siehe oben) die Welt retten.

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