Die Xenomorphen kehren zurück – Szene38
15. Mai 2017
Film & Musik

Die Xenomorphen kehren zurück

"Alien: Covenant" startet am 17. Mai 2017 im C1 Braunschweig

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Schrei so laut du kannst: viel Horror, viel Blut - Alien: Covenant wandelt wieder auf bekannten Pfaden. Foto: Twentieth Century Fox

Es ist groß und düster, der langgezogene Kopf beherbergt keine Augen, dafür aber einen massiven Kiefer mit spitzen Zähnen. Der Speichel, der dem biomechanoiden Wesen aus dem Mund tropft, verätzt alles, was damit in Berührung kommt. Es kann sich blitzschnell an Wänden und Decke fortbewegen – Fans der beliebten Filmreihe wissen schon bescheid: es geht um Aliens! Endlich ist es wieder soweit und sie kehren zurück auf die Kinoleinwände. Fünf Jahre ist es her, dass wir den letzten Teil der umfangreichen Reihe sehen konnten. Nun geht es mit „Alien: Covenant“ weiter und damit bereits in die zweite Runde der Prequels. Der Film ist der Auftakt zu einer neuen Triologie, die eine Verbindung zwischen dem Alien-Prequel und der eigentlichen Hauptreihe schaffen wird.

Faszination Alien

Die Faszination für die außerirdischen Wesen hält inzwischen 38 Jahre an. Der erste Alien-Film kam 1979 in die Kinos und mittlerweile gibt es nicht nur die vier Hauptfilme, sondern auch noch zwei Cross-Over-Streifen („Alien vs. Predator 1“, „Alien vs. Predator 2“) und ein Prequel („Prometheus – Dunkle Zeichen“).

Die Handlung des Films spielt zehn Jahre nach seinem Vorgänger. Die Besatzung des titelgebenden Kolonisationsraumschiffes USCSS Covenant landet auf dem Mond LV-233, auf dem bereits die Helden rund von „Prometheus“ ihre letzte Expedition wagten. Was auf den ersten Blick wie ein paradiesischer Planet wirkt, entpuppt sich recht bald als große Gefahr für die Neuankömmlinge.

Androide David (Michael Fassbender) im White Room: Er überlebte die letzte Expedition. Foto: Twentieth Century Fox

Horror-Momente inklusive

Neben bekannten Gesichtern wie Michael Fassbender, Noomi Rapace und Guy Pearce, gesellen sich unter anderem Katherine Waterston, Danny McBride, Demián Bichir und Billy Crudup zu der Covenant-Besetzung. Es ist fraglich, ob der Film mit dem „Urvater“ aller Alien-Filme mithalten kann, aber Ridley Scott hat aus den Fehlern von Prometheus gelernt und will diese nicht wiederholen. Zudem lassen die ersten Bilder des Films auf ein düsteres Setting mit viel Blut und auf die Rückkehr zu den guten alten Horror-Aspekten hoffen, die im ersten Prequel fehlten.

Auch auf einen Xenomorphen dürfen wir uns freuen. Der „Schöpfer“ aller Aliens ist übrigens der vor drei Jahren verstorbene HR Giger. Der Künstler entwarf die außerirdischen Wesen für die Alien-Filme und prägte damit ein düsteres, aufregendes Bild dieser Kreaturen.

Der Film startet offiziell ab dem 18. Mai in den deutschen Kinos. Im C1 gibt es am 17. Mai um 20:30 und 22:45 Uhr schon die Premiere zu sehen.

Den Trailer gibt es hier zu sehen:

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