Das Fury-Comeback – Szene38
24. Oktober 2020
Film & Musik

Das Fury-Comeback

Fury In The Slaughterhouse aus Hannover galoppieren wiedervereinigt mit neuer Single und dem Album „Now“ ins Musikrennen

Zurück mit neuer musikalischer Energie: Fury In The Slaughterhouse. Foto: Olaf Heine

Fury In The Slaughterhouse sind eine der Bands, die deutsche Rock-Geschichte geschrieben haben. Sie haben Millionen Tonträger verkauft, weltweit über 1.500 Konzerte gespielt, viele davon auch in Braunschweig. Zum Beispiel im ehemaligen FBZ im Bürgerpark.

Es hat wieder gefunkt

Eigentlich gibt es die erfolgreiche Hannoveraner Formation seit ihrem offiziellen Ende 2008 nicht mehr. Doch die Jungs kamen immer wieder für beeindruckende Konzerte zusammen. Trotzdem: Warum  erscheinen jetzt eine neue Single und gemeinsames Album? „Wir kennen uns teilweise seit unserer Jugend. Wir sind zusammen durch Amerika getourt, haben Millionen Alben verkauft – das schmeißt du nicht einfach so weg. Deshalb haben wir ja immer wieder mal gespielt bei besonderen Anlässen. Richtig gefunkt hat es dann, als wir im Jahr 2017 noch mal die ‚Klassentreffen‘-Konzerte gespielt haben“, erklärt  Sänger Kai Wingenfelder.

Das erste Lebenszeichen: „Sometimes (Stop To Call)“

Angekündigt wird das neue Album „Now“ mit der Single „Sometimes (Stop To Call)“. Der Song beweist dass Fury nichts von ihrer Inbrunst und Vitalität eingebüßt haben. „Wir haben uns lange Gedanken gemacht – was wird es denn sein? Dann kam diese eine Nummer, und wir dachten: Das ist es! Das ist das erste Lebenszeichen, dass Fury vom neuen Album geben sollten“, erzählt Kai.

Vincent Sorg hat „Now“ produziert

Die Band, um die Wingenfelder-Brüder, klingt auf „Now“ frischer, wuchtiger und moderner denn je. Maßgeblich daran beteiligt ist Produzent Vincent Sorg, der sich schon für Erfolgsalben der Donots, der Broilers und Die Toten Hosen verantwortlich zeichnete. Er stand für die Aufnahmen für „Now“ hinter den Reglern und produzierte das Album zusammen mit der Band. Die erste Studioplatte der Hannoveraner seit 13 Jahren, nahezu in Originalbesetzung eingespielt, ist aber erst am 23. April 2021 erhältlich. Live-Konzerte soll es ab Juni 2021 geben.

Die Tourdaten: Fury In The Slaughterhouse – Live 2021

11.06.21 Wiesbaden, Brita Arena
12.06.21 Mönchengladbach, SparkassenPark
13.06.21 Hemer, Sauerlandpark
18.06.21 Leinefelde, Burg Scharfenstein
19.06.21 Leipzig, Parkbühne
16.07.21 Trier, Amphitheater
17.07.21 Trier, Amphitheater
23.07.21 Oranienburg, Schloss Oranienburg
06.08.21 Stuttgart, Freilichtbühne Killesberg
07.08.21 Regensburg, Schloss Pürkelgut
13.08.21 Bad Oyenhausen, Parklichter Open Air
14.08.21 Hamburg, Großmarktgelände
20.08.21 Haddeby, Baltic Open Air
03.09.21 Creuzburg, Burg Creuzburg

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