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„Fastfood für die Seele“ – Solferino Nr. 7 öffnet die Türen

Aus dem "Café Limes" in Wolfenbüttel ist das "Solferino Nr. 7" geworden.

Bereits während des Probebetriebs in der ersten Septemberwoche ist das "Solferino Nr. 7" gut besucht.Foto: DRK Wolfenbüttel

Das vierköpfige Küchen- und Serviceteam besteht aus behinderten und nichtbehinderten Mitarbeitern.

Die offizielle Eröffnung ist zwar erst am kommenden Montag, 10. September. Doch bereits während des Probebetriebs in der ersten Septemberwoche seien zeitweise alle 40 Plätze besetzt gewesen, berichtet Küchenchefin Corina Bornecke.

Sie und ihr Team sehen das „Nr. 7“ als Erweiterung des bestehenden Inklusionsbetriebs, der bereits das „Solferino Nr. 17“ führt. Das neue Lokal soll sich vom Angebot abgrenzen: „Fast Food für die Seele“ stehe auf der Speisekarte. Morgens Kaffee, Brötchen, Kuchen und Muffins, mittags Flammkuchen, Pizza und Burger – so lautet das „Rezept“ für die „Nr. 7“.

Menschen mit Beeinträchtigungen am Herd

Inklusionsunternehmen weisen in ihrer Belegschaft einen Anteil von 40 bis 50 Prozent Schwerbehinderter auf, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Im Team von Corina Bornecke arbeiten Gehörlose und Hörende zusammen.

Küchenchefin Corina Bornecke ist mit einem vierköpfigen Küchen- und Serviceteam für das „Solferino Nr. 7“ zuständig. Foto: DRK Wolfenbüttel

 

Die Erweiterung des Solferino ermögliche es nun, neue Arbeitsplätze zu schaffen. So ist noch in diesem Jahr eine Stelle für einen Rollstuhlfahrer vorgesehen. Ansonsten aber gilt auch für das Solferino: „Wir müssen wirtschaften wie jeder andere Betrieb auch“, sagt die Küchenchefin.

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