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Die Breakdance-Weltmeister Flying Steps wirbeln in Wolfsburg

Mit der akrobatischen Show „Flying Pictures" gastieren sie mehrere Tage in der Autostadt

„Flying Pictures" ist eine performative Illustration mit Breakdance, Beatbox und Ballett. Ein raumgreifendes Gesamtkunstwerk im Namen der Hip-Hop-Kultur. Foto: Little Shao

„Flying Pictures" ist eine performative Illustration mit Breakdance, Beatbox und Ballett. Ein raumgreifendes Gesamtkunstwerk im Namen der Hip-Hop-Kultur. Foto: Little Shao

Die Erfolgsgeschichte begann 1993. Auf einem kleinen Pappkarton am Kudamm. Die Breakdancer Vartan Bassil und Kadir „Amigo“ Memis gründeten die Flying Steps in Berlin. Nur ein Jahr später gewannen sie das erste Mal das Battle of the Year (BOTY).

Glänzende Bühnen statt schmutziger Fußgängerzonen

Was einst klein begann, ist heute groß. Statt in schmutzigen Fußgängerzonen wirbeln die Flying Steps auf glänzenden Parkett. Auf den größten Bühnen der Welt. Diese stehen in der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Im Burgtheater in Wien. In der Orchard Hall in Tokio. Oer im Teatro della Pergola in Florenz. Die Flying Steps tourten mit ihren Shows durch über dreißig Länder .

Die Tanz-Akademie

In ihrer Flying Steps Academy in Berlin arbeiten 35 Dozenten. 20 verschiedene Tanzstilen werden dort gelehrt. Über 1.800 Schülern bewegen sich in der größten urbanen Tanzschule in Deutschland. Das umfangreiche Kursprogramm umfasst alle modernen Dance Styles: Hip Hop und Breakdance. Popping und Locking. Afro House, Contemporary Dance und Ballett.

„Flying Bach“ und „Flying Illusion“

Im Jahr 2010 wurde mit „Flying Bach“ entstand die erste eigene Inhouse-Produktion . 2014 folgte die Show „Flying Illusion“. Mit beiden Produktionen begeistertet die Dance-Crew bis heute über eine halbe Million Zuschauer.

„Flying Pictures“ – Hommage an Modest Mussorgsky

Zusammen mit dem brasilianischen Künstlerduo Osgemeos inszenieren sie nun „Flying Pictures“. Hier verschmelzen Elemente von Kunst, Musik und Tanzperformance. Die Show ist eine Hommage an den Komponisten Modest Mussorgsky und sein musikalisches Meisterwerk „Bilder einer Ausstellung“. Eine Ode an Architekt und Maler Viktor Hartmann, seinen verstorbenen Freund und Künstlerkollegen.

Vartan Bassil versteht Hartmanns Tod als Quelle der Inspiration: „Der Tod ist nicht das Ende! Es wird immer etwas Neues geboren. Das ist ja das Verrückte! Und das gibt mir Kraft!“, sagt Bassil. Er hebt Mussorgskys Kreation in die Gegenwart. Das klassische Werk eingebettet in die zeitgenössische urbane Kultur. Die Ursprungsidee Mussorgskys bekommt eine neue Ebene. Mit der Inszenierung der zehn Bilder entsteht eine performative Illustration aus Breakdance, Beatbox und Ballett. Musikalisch begleitet werden die Tänzer vom Berlin Music Ensemble. Zu erleben ist das Ganze von Mittwoch, 31. Juli, bis Sonntag, 4. August, auf der Lagunen-Bühne der Autostadt Wolfsburg.

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