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„Die Känguru-Chroniken“ hüpfen ins Kino

Marc-Uwe Kling Bestseller-Geschichten kommen im März 2020 als satirisch-schräge Komödie auf die Leinwand

Guckst du!? Das hier ist ein Känguru, aber nicht "das" Känguru welches in ein paar Monaten durchs Kino springt. Foto: Holger Link/Unsplash

Da steht ein Känguru vor der Tür. Kein normales, sondern eines das sprechen und hauen kann. Es isst zudem gerne Schnaps-Pralinen und ist überzeugter Kommunist.

„Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“

Autor und Liedermacher Marc-Uwe Kling ist der Schöpfer dieses ganz besonderen Tiers. Die Geschichten über sein literarisches Alter Ego und das Beuteltier hüpften im Jahr 2008 unter dem Titel „Neues vom Känguru“ von der Bühne ins Radio. 2009 erschien das Buch „Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“. Es folgten „Das Känguru-Manifest“ und „Die Känguru-Offenbarung“. Das Känguru wurde mit dem Deutschen Radiopreis und dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet und ziemlich viele Goldene Schallplatten bekommen. Im Oktober 2018 erschien der vierte Band „Die Känguru-Apokryphen“. Klings Roman „QualityLand“ wurde in 24 Sprachen übersetzt. Eine Serienadaption auf HBO ist in Arbeit.

Vier Nazis, eine Hasenpfote, drei Sportwagen…

Kein Wunder also das es das Känguru nun auch noch ins Kino schafft. Regisseur Dani Levy („Alles auf Zucker“) hat versucht das Tier zu zähmen. Er drehte eine satirisch-schräge Komödie nach Motiven der Bücher von Marc-Uwe Kling. Dieser schrieb das Drehbuch, damit das kommunistische Känguru im Film nicht plötzlich zum gemäßigt sozialdemokratischen Koala mutiert.
Um was geht es im Kinofilm? Natürlich um das Känguru, dass bei seinem Nachbarn, dem unterambitionierten Kleinkünstler Marc-Uwe, einzieht. Doch kurz darauf reißt ein rechtspopulistischer Immobilienhai die halbe Nachbarschaft ab. Mitten in Berlin-Kreuzberg will er das Hauptquartier der internationalen Nationalisten bauen. Das findet das Känguru gar nicht gut und entwickelt einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Den Rest kann man sich ja denken. Vier Nazis, eine Hasenpfote, drei Sportwagen, ein Psychotherapeut, eine Penthouse-Party und am Ende ein großer Anti-Terror-Anschlag, der dem rechten Treiben ein Ende setzen soll. Nach einer wahren Begebenheit.

Kämpferisch und kommunistisch: Marc-Uwe Klings Beuteltier legt sich mit einem Immobilienhai an. Foto: X Verleih

Einige der Darsteller

Für eine beachtliche Gage spielt sich das Känguru selbst (Stuntman Volker Zack, Voice Coach Marc-Uwe Kling). Und für eine massiv kleinere Gage spielt Dimitrij Schaad (Guter Typ, kennen hauptsächlich Theater-Freaks) Marc-Uwe. In weiteren Rollen stehen vor der Kamera von Filip Zumbrunn („Nachtzug nach Lissabon“) Rosalie Thomass („Eine unerhörte Frau“) als Maria, Henry Hübchen (Henry Hübchen halt!) als Immobilienhai Jörg Dwigs und diverse andere.
Alles weitere erfährt man am 5. März 2020 in allen deutschen Kinos. Natürlich kommt das Känguru auch nach Braunschweig, Gifhorn, Helmstedt, Peine, Wolfsburg und Wolfenbüttel gehüpft…

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