Welcome to Miami: Zu heiß?

Das Gesundheitsamt gibt Hinweise gegen Sonnebrand, Sonnenstich & Co.

Sonne genießen macht Spaß - allerdings ist auch Vorsicht geboten. Foto: Archiv / Tobias Bernstein.

Die richtig heißen Tage des Jahres sind da. Wie verhält man sich, um Sonnenbrand, Sonnenstich & Co zu vermeiden? Dazu ein paar Tipps des Gesundheitsamts der Stadt Braunschweig.

Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe oder Hitzschlag können die Folge sein. Diese Warnzeichen des Körpers müssen Sie ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Muskel- und Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, Verwirrtheit und Mundtrockenheit. Ein erhöhtes Risiko besteht für chronisch kranke Menschen, besonders bei Herzkrankheit oder Bluthochdruck, für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Erkrankung, Behinderte und vor allem für ältere, pflegebedürftige Menschen. Welches Risiko besteht bei einer Hitzewelle insbesondere für ältere Menschen? Im Alter nimmt das Durstgefühl ab. Ältere Menschen trinken deswegen oft weniger. Dadurch verringert sich die Schweißmenge und vermindert damit die Wärmeabgabe. Auch nimmt die Fähigkeit zu schwitzen ab. So können bei großer Hitze Verwirrtheit und Bewusstseinstrübung die Folge sein.

Was kann bei Hitze getan werden, um gesundheitlichen Schädigungen vorzubeugen?

  1. Schützt euch vor der Hitze. Meidet direkte Sonne, bleibt nach Möglichkeit im Schatten und vermeidet wenn möglich körperliche Belastungen. Benutzt Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
  2. Sorgt für Kühlung. Dunkelt die Räume tagsüber ab. Lüftet morgens und nachts und nur, wenn die Raumtemperatur über der Außentemperatur liegt. Tragt leichte, luftige, nicht einengende Kleidung in hellen Farben. Kühl zu duschen oder kalte Fußbäder sind sehr wirkungsvolle Kühlmethoden. Manchmal reicht es schon, öfters kaltes Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen.
  3. Trinkt ausreichend und regelmäßig noch „vor dem Durst“. Die Menge an Flüssigkeit, die der Körper durch das Schwitzen verloren hat, muss unbedingt wieder aufgefüllt werden. Es kommt ohne genügend Flüssigkeitszufuhr nicht nur zu Mangelvolumen im Blut, sondern auch zu beachtlichen Mineral- und Elektrolytverlusten im Körper. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden, zum Beispiel durch Mineralwasser, verdünnte Säfte, Suppen, Brühen und flüssigkeitsreiches Obst und Gemüse, wie Erdbeeren, Pfirsiche, Melonen, Gurken oder Tomaten. Vermeidet heiße und zu kalte Getränke, genauso wie Kaffee, sehr süße Getränke und Alkohol. Trinkt nicht zu viel auf einmal sondern lieber öfter und in kleineren Mengen. Esst bewusst, möglichst verteilt auf den Tag, mehrere kleine, leichte Mahlzeiten. Achtet auch unbedingt auf sachgerechte Lagerung der Lebensmittel, da diese bei großer Hitze schnell verderben.

 

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