We love MMA: Kämpfen bis zum K.O. – Szene38
22. Februar 2016
CheckOut

We love MMA: Kämpfen bis zum K.O.

Deutschlands größte "Mixed Martial Arts" lud zum zweiten Mal in Hannover.

Die Fäuste fliegen - Bilal Muradov gewann den Kampf gegen Tobias Brunner einstimmig nach Punkten. Foto: Berlinieros / oh.

Am 20. Februar strömten 2.000 Fans zur 19. Ausgabe der MMA in die Swiss Life Hall Hannover, um die zwölf Kämpfe der Sportler mitzuverfolgen.

Den ersten Kampf eröffneten Dariusz Rodak von Fighter Emstek e.V. und Joshua Wiebe vom Team Undisputed aus Minden. Durch eine „Submission: Arm Triangle“ konnte Wiebe die erste Runde für sich entscheiden. Nach einem weiteren Kampf zwischen zwei Männern kommen im dritten dann auch Frauen zum Zuge: Luisa Wahnschaffe vom Ultimate Gym Hannover tritt gegen die Kielerin Lili Sophie Riesinger (Fit & Fight Kiel)an. Dieses Match endete allerdings recht schnell durch TKO nach Schiedsrichterabbruch gegen die Hannoveranerin. Noch schneller aber endete die Begegnung von Amarildo Margjeka (Fighter Emstek e.V.) und Jakob Rackisch (Kenpokan Hannover), bei welcher der Lokalmatador erst einen harten Treffer einstecken musste, dann aber durch einen Beinhebel nach 24 Sekunden die Partie für sich entscheiden konnte. 

Im ersten der Hauptkämpfe standen sich Robert Fiedler (Team Fenriz Berlin) und Mowladi Bersanov (Sportpalast Bielefeld) gegenüber. Das Besondere: Es ist der letzter Kampf von Robert, der schon im Alter von vier Jahren beim Training mitmischte und mit 23 Jahren bereits auf eine 19-jährige Kampfsporterfahrung zurückblicken konnte. Seinen Abschied feierte er mit einem Sieg.

Der Kampf, bei dem Kristian Lovric (Swamp Devil MMA Braunschweig) und Niklas Niemeyer (Kenpokan Hannover) aufeinander trafen, sorgte schon im Voraus für reichlich Diskussionsstoff in den sozialen Medien. Letztlich besiegte Niklas den Braunschweiger in der ersten Runde – ausgerechnet auf dessen Spezialgebiet, einem Triangle Choke. Nach dem Kampf kommentierte Niklas die entscheidende Technik so: „Wenn der Triangle Choke sitzt, dann sitzt er und es gibt kein entkommen“.

Nach den Fights endete der Abend mit viel Action und schlagkräftiger Power. Wer das Event verpasst hat, kann alle Kämpfe des Abends noch einmal die Ergebnisse auf der Website nachlesen oder sich auf das nächste Jahr freuen, wenn We love MMA am 28. Januar 2017 wieder in die Swiss Life Hall kommt. Die Tickets dafür gibt es hier. 

Auch interessant