1. November 2016
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Meilenstein für die Musikbranche!

GEMA und YouTube einigen sich nach jahrelangem Streit

Die roten Sperrtafeln haben viele Nutzer verärgert. Foto: Sven Hoppe

„Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat.“ ist ein Satz, der vielen bekannt sein sollte, die sich hin und wieder auf YouTube bewegen. Jetzt die gute Nachricht: Die lästigen Sperrtafeln sind ab sofort Geschichte.

Sieben Jahre hat‘s gedauert, doch jetzt ist der Fall geklärt: Viele tausende Musikvideos auf der Videoclip-Plattform YouTube sind wieder frei verfügbar. Die Verwertungsgesellschaft für Musik GEMA forderte ursprünglich einen Betrag pro Stream von Youtube. Doch das Google-Unternehmen weigerte sich, ließ aber kurzerhand tausende Videos sperren. Jetzt haben sie sich geeinigt und ihren jahrelangen Streit beigelegt.

Wie genau die Verhandlungen abgelaufen sind, ist noch unklar. Sie betreffe aber alle Videos der rund 70.000 GEMA-Mitglieder sowie der Künstler, die die GEMA im Ausland vertrete, berichtet eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Durch den neuen Lizenzvertrag würden diese Künstler ab sofort auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, heißt es in Medienberichten.

Und das sind die ersten Facebook-Reaktionen auf die musikalische Sensation:

Die Musikwelt feiert! Foto: Montage Facebook
Foto: Montage Facebook

Die roten Sperrhinweise werden allerdings nicht ganz verschwinden: Sie erscheinen weiterhin, wenn Künstler oder Plattenfirmen kein Mitglied der GEMA sind und andere Rechte geltend gemacht werden können.

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