14. April 2016
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Horror-Nacht in Wolfsburg

Kaum ein anderer Tag lädt mehr dazu ein, eine Nacht des Horrors zu erleben, als Freitag, der dreizehnte

Die Horror-Nacht im Delphin-Palast verspricht Gänsehaut. Auch gezeigt wird "Baskin" aus 2015. Foto: Veranstalter / oh.

Am Freitag, den 13. Mai, findet zum neunten Mal die Horror-Nacht im Delphin-Palast Wolfsburg statt.

Um 18.30 Uhr wird sich dem ersten Blockbuster der Filmgeschichte gewidmet: Steven Spielbergs Meisterwerk  „Der weisse Hai“ aus dem Jahr 1975. Großartig besetzt mit Robert Shaw, Richard Dreyfuss sowie Roy Scheider und untermalt von nervenkitzelnder Musik aus der Feder von John Williams, gilt „Jaws“ bis heute als bester Tierhorrorfilm aller Zeiten und wird an diesem Abend mit der alten Kino-Synchronisation gezeigt.

Darauf folgt einer der beliebtesten Vertreter des 80’s Horrors: Chuck Russells Remake „Der Blob“ aus dem Jahr 1988, in dem eine immer größer werdende und nicht von dieser Welt stammende gallertartige Masse eine Kleinstadt heimsucht. Um 21 Uhr Uhr fegt der fiese Schleimbeutel über die Leinwand – stets auf der Suche nach Menschenfleisch. Es kann sich dabei auf handgemachte und stellenweise explizite Spezialeffekte sowie eine deftige Prise schwarzer Humor gefreut werden.

Als dritter Film nimmt der österreichische Kurzfilm „Wenn’s kalt wird – Turning Cold“ Einzug auf die Leinwand. In dem Streifen von Dominik Hartl nimmt der Geist eines Verstorbenen körperliche Gestalt an und beginnt dabei den Pathologen ziemlich zu nerven. Er wird zusammen mit dem nachfolgenden Langfilm „Cold Prey – Eiskalter Tod“ aus Norwegen, der in einem ähnlichen Setting spielt, um 23 Uhr aufgeführt.  Danach läuft „Cold Pray 2: Resurrection – Kälter als der Tod“ aus dem Jahr 2008, der sich atmosphärisch sehr stark an Rick Rosenthals „Halloween II“ richtet und äußerst kurzweilig und dicht inszeniert ist. Der Film legt bei der Gewaltschraube noch eine Schippe oben drauf und kann sogar als Steigerung zum Erstling angesehen werden.

Als Höhepunkt soll um 1 Uhr zum ersten Mal überhaupt die deutschsprachige Fassung von Can Evrenols Regie-Debüt „Baskin“ in einem Kino aufgeführt werden. Dieser türkische Beitrag, der auf Evrenols gleichnamigem Kurzfilm basiert, lief bis dato nur auf türkisch mit Untertiteln auf Festivals. Kenner werden stilistische Elemente von „Hellraiser“, „Martyrs“, „Silent Hill“ vorfinden und besonders den intensiven Einsatz von Licht und Farben sowie den gänzlichen Verzicht von Humor positiv beurteilen.

Die Veranstaltung kostet 22 Euro (nummerierte Plätze), Einzeltickets wird es nur an der Abendkasse geben. Weitere Details gibt es auf Facebook und der Trailer zum Abend ist auf  YouTube zu sehen.

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