Hinfallen, aufstehen, Mähne richten - Basketball Löwen Braunschweig – Szene38
30. März 2016
CheckOut

Hinfallen, aufstehen, Mähne richten – Basketball Löwen Braunschweig

Das letzte Spiel verloren, aber die Fehler sind analysiert und die Saison geht weiter - Am Wochenende gegen die Fraport Skyliners

Ball um Ball ging beim letzten Spiel in das (falsche) Netz - am 3. April kommt die neue Chance für einen Sieg. Foto: Phillipp Ziebart / oh.

Bei dem letzten Spiel am Ostermontag, den 28. März,  führte eine schwache Trefferquote zur Niederlage gegen Oldenburg.

Die Basketball Löwen Braunschweig konnten die Siegesserie der EWE Baskets Oldenburg nicht stoppen. Sie verloren am Ostermontag mit 58:76 (24:31) vor 3.136 Zuschauern in der Volkswagen Halle gegen den seit nunmehr neun Spielen ungeschlagenen Tabellendritten und hatten dabei vor allem Schwierigkeiten in der Offensive. Schon von Beginn an wollten die Würfe der Löwen-Basketballer kaum den Weg durch die Reuse finden (39 Prozent aus dem Feld), weshalb sie auch immer einem Rückstand hinterherliefen. Zwar kämpfte das Team von Trainer Raoul Korner und hatte sich nach einem 16-Punkte-Rückstand im dritten Viertel noch einmal auf zwei Zähler herangearbeitet, doch verloren die Löwen im letzten Spielabschnitt gänzlich ihren Rhythmus. In diesen letzten zehn Spielminuten unterliefen ihnen acht Ballverluste, weshalb die Gäste ihre Führung weiter ausbauen konnten und nicht mehr einzuholen waren. Für die Braunschweiger kam Derek Needham auf 16 Punkte, bei den Gästen wurde Scott Machado mit 18 Punkten Topscorer.

Die ersten Löwen-Zähler ließen mehr als zwei Minuten auf sich warten. Die Gäste hatten in diesem ersten Viertel insgesamt leichte Vorteile, weil sie teils zu frei unter dem Korb abschließen konnten und die Löwen Schwierigkeiten hatten, den Ball zu kontrollieren. Hinzukommend verteidigten die Gäste auch stark, worunter die Qualität der Braunschweiger Würfe erheblich litt. Sie trafen lediglich 31 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während die Gäste 47 Prozent einnetzten. Und dennoch lagen die Löwen nach zehn Spielminuten nur mit 13:16 zurück. Mit Beginn des zweiten Viertels konnte das Korner-Team zunächst auf einen Zähler Rückstand verkürzen, geriet dann aber deutlicher mit 17:25 ins Hintertreffen. Im dritten Viertel zeigte sich zunächst ein identisches Bild. Vorne nahmen die Löwen ein paar gezwungene Würfe und kassierten dann zwei Mal gegnerische Punkte aus dem Schnellangriff heraus. Nach 24 Minuten lagen die Braunschweiger erstmals zweistellig zurück (30:40) und in dieser Phase war es vor allem Derek Needham, der sein Team im Spiel hielt. Der Löwen-Guard attackierte den Korb, traf einen Dreier und hatte nach zwei Freiwürfen auch das 38:44 erzielt (27. Minute). Als er zum Verschnaufen auf der Bank saß, sorgten seine Big Men sogar dafür, dass die Löwen bis auf zwei Punkte herankamen, dann aber war der Spielfluss der Löwen gänzlich dahin. Ein Ballverlust reihte sich an den nächsten, weshalb sie immer weiter ins Hintertreffen gerieten. Ein geblockter Wurf durch Kenny Frease, sowie ein Dreier von Nicolai Simon und ein Mitteldistanz von Lucas Gertz zum Schluss riefen das Publikum noch einmal zum Jubeln auf – doch die Niederlage war schon längst besiegelt.
Raoul Korner sagte zum Spiel: „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Wir waren drei Viertel mit Oldenburg auf einer Ebene und haben uns die Würfe erkämpft, die wir haben wollten, ob nun den Freiwurf oder den Dreier. Aber wir haben nicht getroffen und sind daher offensiv überhaupt nicht in den Rhythmus gekommen.“

Doch am Sonntag, den 3. April, ist die nächste Chance für die Basketball Löwen Braunschweig, um zu zeigen, dass sie gewinnen können. Dann heißt es Krallen raus gegen die Fraport Skyliners, die sich zurzeit auf Platz vier der Tabelle befinden. Das Spiel in der Volkswagen Halle beginnt um 15 Uhr, der Einlass ist wie imemr eine Stunde früher.

Auch interessant