European Researchers Night in Braunschweig

Hier darf experimentiert und geforscht werden: bei der 10. European Researchers Night in Braunschweig. Foto: Veranstalter / oh.

Die European Researchers᾽ Night wird seit 2005 im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie- Maßnahmen von der Europäischen Kommission ausgeschrieben. Zum zehnjährigen Jubiläum findet die European Researchers᾽ Night in diesem Jahr am 25. September gleichzeitig in rund 300 Städten in 24 europäischen Nachbarländern statt. Das Haus der Wissenschaft Braunschweig und die Technische Universität Braunschweig haben sich erfolgreich für eine Durchführung der langen Nacht der Forscher in 2014 und 2015 beworben. Damit ist Braunschweig auch in diesem Jahr die einzige deutsche Stadt, die sich an der europäischen Forschernacht beteiligt.

Unter dem Leitsatz von Albert Einstein „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen“, möchte die Researchers᾽ Night Braunschweig 2015 Forscher/-innen und die allgemeine Bevölkerung näher zusammenbringen und zeigen, wie spannend Forschung sein kann und wie Forschungserkenntnisse unser alltägliches Leben verbessern können. Vor allem bei jungen Menschen soll Lust auf und Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere geweckt werden. Die Region Braunschweig zählt zu den forschungsintensivsten Regionen Europas. Auch dies soll bei der langen Nacht der Forscher öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.

Unter den Leitmotiven Neugier, Forschung und Innovation präsentiert die European Researchers᾽ Night rund 40 verschiedene Programmpunkte. In Zelten auf dem Schlossplatz, auf der Rolltreppe in den Schlossarkaden, zwischen den Buchreihen der Stadtbibliothek und an vielen weiteren Stellen suchen Forscher/-innen der verschiedenen Disziplinen von Jugend-forscht-Preisträger/-innen über Doktorand/-innen bis hin zu Professor/-innen bei interaktiven Aktionen den Austausch mit der Bürgerschaft. Bei wissenschaftlichen Vorträgen, Experimentierstationen der Forschungseinrichtungen, Filmvorführungen, Zelten zum Technologie-Transfer, dem EU-Corner und Aktionen für Kinder und Jugendliche wird jeder Altersstufe und Interessenlage etwas geboten. Am frühen Abend findet mit der StreberSchlacht als besonderer Programmpunkt ein großes Wissenschaftsquiz auf der Hauptbühne in den Schlossarkaden statt. Bei dem beliebten Format aus dem Haus der Wissenschaft sind prominente Vertreter/-innen der Bereiche Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft aus der Region gefragt und werden von den Oberbürgermeistern der drei kreisfreien Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, Ulrich Markurth, Klaus Dieter Mohrs und Frank Klingebiel unterstützt. In den späten Abendstunden präsentieren bekannte Science Slammer der Region ihre Forschungsthemen auf unterhaltsame Weise. Anschließend sind alle Beteiligten eingeladen, die Forschernacht bei der „After Research Party“ ausklingen zu lassen.

Bereits vor der Veranstaltung am 25. September findet ein Schulprojekt in Form eines Kunstwettbewerbs statt: Oberstufenschüler der Region wurden aufgerufen, ihre künstlerischen Arbeiten einzureichen. Aus knapp 50 eingegangenen Arbeiten, die sich inhaltlich mit Forschung auseinander setzen und Ansätze künstlerischer Forschung in Form des unaufhörlichen Fragenstellens verfolgen, hat eine vierköpfige Fachjury die elf besten Arbeiten ausgewählt. Im Rahmen der Online-Abstimmung bleibt die Wahl des Publikumspreises ab sofort der Öffentlichkeit überlassen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und der Abstimmung des Wettbewerbes gibt es unter www.ern-bs.de und auf www.facebook.com/events/.

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