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ARD-Dokumentation „Nichts als die Wahrheit – 30 Jahre Die Toten Hosen“ jetzt auf DVD

Auf der CD "Displaced Volume II - Songs, that can't replace freedom" sind unter anderem die Toten Hosen zu hören. Foto: Paul Ripke / oh.

Auf vielfachen Wunsch erschien am 10. Oktober der gefeierte Dokumentarfilm über die Toten Hosen erstmals auf DVD/Blu-ray über die Studio Hamburg Enterprises GmbH. Die Dokumentation entstand für die ARD anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Toten Hosen im Jahr 2012. Da die Band die bisherigen Arbeiten (u.a. „Der Sturz – Honeckers Ende“, „Aghet – Ein Völkermord“ und „Das Schweigen der Quandts“) des Regisseurs Eric Friedler sehr schätzte, gaben sie ihm für diesen Film völlig freie Hand.

Der mehrfache Grimme-Preisträger Eric Friedler, einer der renommiertesten Dokumentarfilmer Deutschlands, hat Die Toten Hosen ein Jahr lang begleitet, unzählige Interviews mit der Band und deren Weggefährten geführt sowie hunderte Stunden Archivmaterial gesichtet. Das Ergebnis ist ein zweistündiger Film, der weit über eine klassische Musikdokumentation hinausgeht. Es ist ein Film, in dem man ebenso viel über das Innenleben und die Psychologie einer großen Rockband erfährt, wie über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland der letzten drei Jahrzehnte.

Jetzt auf DVD: „Nichts als die Wahrheit – 30 Jahre Die Toten Hosen“. Bildnachweis: Studio Hamburg Enterprises / Alive.
Jetzt auf DVD: „Nichts als die Wahrheit – 30 Jahre Die Toten Hosen“. Bildnachweis: Studio Hamburg Enterprises / Alive.

Eric Friedler über seinen Film:
„Wer in Deutschland lebt, kommt an den Toten Hosen nicht vorbei. Gleichgültig, ob man ihre Musik mag oder nicht. Eigentlich war ich nie ein Fan, trotzdem wusste ich immer, dass es diese Band gibt und zwar seit Jahrzehnten. Mich hat beschäftigt, was diese Musiker seit 30 Jahren zusammenhält. Ich war neugierig, wie das funktioniert. Wie arbeiten die miteinander? Sind das Freunde? Mit welchen Idealen sind sie gestartet, wo stehen sie heute?

Der Band war klar, dass sie mit diesem Film das Risiko eingeht, hier einmal nicht die letzte Instanz zu sein. Ich habe von Anfang an gesagt, dass eine irgendwie geartete ‚Abnahme‘-Situation nicht stattfinden wird. Interessanterweise waren die Bandmitglieder aber genau daran interessiert. Sie waren gespannt, wie ein schonungsloser, ein frischer Blick von außen sie einfängt – und begegneten uns mit bewundernswerter Ehrlichkeit. Von dem Moment an, bei dem wir uns auf diese Vorbedingung geeinigt hatten, haben sie mir ihre Türen geöffnet, ließen unsere Kameras selbst im Proberaum bei konzentrierten Proben zu, hinter der Bühne, bei Auseinandersetzungen oder nur mit Badehandtuch bekleidet. Sie waren uneitel, direkt, zeigen sich unverfälscht und ließen so eine große Nähe zu. Im Film sprechen sie mit einer unglaublichen Offenheit über ihr Leben, Sex, Drogen und Beziehungen.“

Neuigkeiten und Termine der Band auf www.dietotenhosen.de.

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