„A Bond For Life“

Dokumentation zeigt 007-Fanliebe eines Braunschweigers.

"A Bond For Life" ist den beiden Produzenten der James Bond Filme, Barbara Broccoli & Michael G. Wilson, gewidmet. Gemeinsam leiten beide seit 1995 sowohl die Geschicke des Familienunternehmens EON Productions Ltd. mit Sitz in London als auch jene der James Bond Reihe, welche mit nunmehr 24 Produktionen die längste Filmreihe der Kinogeschichte ist. Foto / Grafik: Benjamin Lind / oh.

Es ist die erste nichtkommerzielle, englischsprachige Charity-James-Bond-Fan-Dokumentation: „A Bond For Life„. Am Samstag (12. März) feiert sie im C1 Cinema ihre Weltpremiere.

Sie zeigt die hingebungsvolle Fanliebe des Regisseurs Benjamin Lind, die vor rund zwanzig Jahren ihren Anfang nahm. Als er im Jahre 1996 seinen ersten Bondfilm „GoldenEye“ im Kino sah war es sprichwörtlich „Liebe auf den ersten Blick“. Fortan begleiteten ihn die Filme durch schwierige und turbulente Jahre. Als der plötzliche Krebstod seiner Mutter im Jahre 1997 die Welt des Sprachtrainers für immer veränderte, war es der fiktive Roman- und Leinwandheld James Bond der ihm Halt und eine Traumwelt zum Flüchten gab. Zunehmend dem Ernst des Lebens ausgesetzt, sah sich Lind mit der Aufgabe konfrontiert, sowohl Traumwelt als auch Realität parallel zu balancieren. Durch diese Kombination ist „A Bond For Life“ gleichermaßen Autobiografie als auch Reise durch die spannende James Bond Fanwelt.

Zusammen mit Familie und Freunden, gleichgesinnten Bondfans und namhaften Gaststars aus der nunmehr 53-jährigen Geschichte des 007-Agenten geht der Mitbegründer des deutschen Bond-Clubs mit seiner Dokumentation der Frage nach, wie James Bond nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer Menschen beeinflusst oder gar verändert hat. Hierbei standen ihm unter anderem Bond-Experten wie Danny Morgenstern, Remmert van Braam, Martijn Mulder und Wolfgang Thürauf Rede und Antwort. Abgerundet wird der Film durch prominente Gastauftritte von Mads Mikkelsen („Casino Royale“), Götz Otto („Der Morgen Stirbt Nie“), Nikki van der Zyl (die „Stimme der Bond Girls“), David Arnold (Komponist) und etwa auch Martine Beswick („Liebesgrüße aus Moskau“ sowie „Feuerball“).

Die Premiere am Sonnabend findet zugunsten von UNICEF statt, gestartet wird um 18 Uhr und Ticketinformationen sind auf www.c1-cinema.de zu finden. Details zur Doku gibt es auf www.facebook.de/abondforlife.


Der Trailer zur Dokumentation (engl.)

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