3. April 2020
Bücher & Rezensionen

#staythefuckhome!

Mit Humor gegen den Corona-Shutdown: Ein neues Buch versammelt Cartoons und Tipps gegen Langeweile

Der Kampf um die letzte Klorolle im Supermarkt-Regal. Das Buch "#staythefuckhome " nimmt die Corona-Krise kritisch und humorvoll aufs Korn. Bild: Piero Masztalerz/Lappan Verlag

#staythefuckhome ist der Hastag der Stunde in den Sozialen Netzwerken. So klein und doch so mächtig! Ein Virus stellt uns unter Hausarrest und lehrt uns Fürchten und Hamstern. Aktuell heißt es weiter Ruhe bewahren und zu Hause bleiben, um die Ausbreitung der tückischen Krankheit zu verlangsamen.

Schlange stehen und anstecken? Kittihawk, deutsche Grafik-Designerin und Cartoonistin, hat ihre ganz eigene, pointierte Meinung zur Corona-Krise. Bild: Kittihawk/Lappan Verlag

Humorvolle Tipps und Tricks für den Shutdown

Ein wichtiges Mittel die Situation zu meistern, ist auch sich seinen Humor zu bewahren. Zum Beispiel mit dem Buch „#staythefuckhome“. Für humorvolle Stunden in der Quarantäne erscheint es heute, am 3. April 2020, im Lappan Verlag als E-Book. „#staythefuckhome“, versammelt brandaktuelle Cartoons zur Corona-Krise sowie humorvolle Tipps und Tricks für den Shutdown.

Schöne neue Online-Welt: Katharina Greves Beitrag aus dem Buch „#staythefuckhome“. Bild: Katharina Greve/Lappan Verlag

Die Hälfte des Erlöses geht als Spende an die Corona-Forschung

Die Hälfte des Erlöses geht als Spende an die Corona-Forschung der Universitätsklinik Essen, die zusammen mit Mediziner*innen aus China an einem COVID19-Gegenmittel forscht. Bestellbar ist das E-Book im (Online-)Buchhandel und über www.lappan.de.

Das Selbst-Quarantäne Manifest

Und hier noch einige einfache Tipps von www.staythefuckhome.com, was man einfach und effektiv tun kann, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen:

Sei nicht panisch, aber wachsam.

Wasche regelmäßig und gründlich deine Hände und halte dich an die Husten- und Nießettikette.

Vermeide es, dein Gesicht zu berühren – einschließlich von Mund, Nase, und Augen.

Halte eine angemessene soziale Distanz, verzichte auf Umarmungen, Küsse, Händeschütteln und High-Fives. Wenn es sein muss, nutze sicherere Alternativen.

Nimm nicht an Konzerten, Theaterstücken, Sportveranstaltungen oder anderen Massenveranstaltungen teil.

Vermeide den Besuch von Museen, Ausstellungen, Kinos, Nachtclubs und anderen öffentlichen Freizeitangeboten.

Halte dich gesellschaftlichen Zusammenkünften und Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Gottesdiensten und privaten Feiern fern.

Reduziere deine Reisen auf ein Minimum. Unternehme Fernreisen nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist.

Meide öffentliche Verkehrsmittel, soweit es dir möglich ist.

Arbeite von Zuhause, sofern das für dich möglich ist. Fordere deinen Arbeitgeber auf, nach Möglichkeit Heimarbeit zuzulassen.

Ersetze so viele soziale Interaktionen durch Remote-Alternativen wie Telefonanrufe oder Videochats.

Verlasse dein Zuhause nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

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