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Bierflut: Anonyme Veranstalter sollen für Einsatzkosten aufkommen

6800 Begeisterte wollten am Samstag an der ersten Braunschweiger „Bierflut“ auf der Oker teilnehmen. Anonyme Veranstalter riefen zu diesem Mega-Event auf, bei dem mit Schlauchbooten und Luftmatratzen sowie genügend Bier gefeiert werden sollte.

Noch in der Woche vor dem Event veranlasste die Stadt eine allgemeine Verfügung gegen die Bierflut. Unter Androhung von Bußgeldern gegen potentielle Teilnehmer, wurde auch eine Verlegung der „Bierflut“ auf andere Gewässer der Stadt (z.B. Heidbergsee) untersagt.

Nachdem bekannt geworden war, dass die Stadt notfalls den Wasserspiegel der Oker senken und die anonymen Veranstalter belangen wollte, sagte Andreas Bierflut, wie sich die Organisatoren auf Facebook nannten, das Event offiziellen ab. Das Ablassen des Wassers hätte erhebliche finanzielle Folgen für die Okerunternehmen, wie Kanu- und Floßfahrten gehabt.

Am Samstag stellte die Stadt Polizeimannschaften im Okerbereich zwischen Volkswagenhalle und Eisenbüttler Straße ab. Weiterhin wurden die Flusszugänge auf 1,5 Kilometern durch Sperrbänder verriegelt und der Okerverkehr durch querstehende Boote gebremst.

Die Kosten für diesen Einsatz von Polizei und Feuerwehr müssen nun erstattet werden. Damit nicht der Steuerzahler aus der Tasche kommen muss, ermittelt die Polizei nun nach den anonymen Veranstaltern, die für diese Kosten aufkommen sollen.

Dennoch blieb es am Samstag im Bürgerpark ruhig. Vereinzelt fanden sich kleinere Gruppierungen ein, die von dem Verbot nichts gehört hatten, oder es ignorierten. Wie die Stadt mitteilte, hätte die Polizeipräsenz jedoch Wirkung gezeigt und die Teenager seien unvollrichteter Dinge freiweillig gegangen.

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