3. April 2019
Szene-News

„38 Milligramm“ Party und „Gefangen in 38“ Konzert im April

Das Braunschweiger Label Checkmate ist weiter im Aufschwung – drei neue Videos veröffentlicht

„Schlechtes Karma, blaues Blut“: negatiiv OG ist einer der größten und coolsten Hoffnungsträger des deutschen Trap. Sein Durchbruch dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Fotos: Vincent Krunes/Checkmate

Was die im Jahr 2015 initiierte „Trap or Die“-Partyreihe für Berlin ist, soll „38 Milligramm“ für Braunschweig werden: Eine authentische, kredible und reine Trap-Feier für Fans und Fortgeschrittene. Am 5. April wird erstmals das Schwanensee im Gieseler Turm abgerissen!

Lieblingsdroge: Codein-Hustensaft

Für alle da Draußen, die noch immer nicht wissen, was Trap ist, hier noch mal eine kleine musikalische Exkursion: Entstanden ist die Musikrichtung Trap in den 90er Jahren in den Südstaaten der USA. DJs und Partypeople dopten sich mit ihrer Lieblingsdroge Codein-Hustensaft. Ihr Sound zum Abgehen: Ein schleppender Bass in düsterer, aggressiv-abgründiger Atmosphäre. Dazu stotternde Hi-Hats und ratternde Snare Rolls. Rapper T.I. brachte dieses ganz spezielle, schleppende Lebensgefühl mit seinem titelgebenden Album „Trap Muzik“ auf den Punkt. Die „Trap“ („Falle“) ist der Ort, wo Drogen hergestellt werden und anschließend ihren Besitzer wechseln. Und diese spielen bis heute in zahlreichen Trap-Songs eine wichtige Rolle.

High sein, frei sein: Sin Davis ist mit Trap aufgewachsen. Er lebt, liebt, zelebriert den Sound und Style mit jedem Atemzug.

Massentaugliches Subgenre: Trap

Heute hat Trap in den USA alle anderen Genres überholt und ist auch in Deutschlands eine große Sache. Trap ist ein massentaugliches Subgenre geworden und hat maßgeblichen Impact auf die urbane Kultur. Viele deutsche Trap-Artists verdienen mit ihren eigenen Spotify-Profilen gutes Geld, einige von ihnen füllen große Konzertsäle. Im Untergrund brodelt es derweil gewaltig. Da Draußen lauern noch viele kreative kleine Raubfische auf fette Beute. Einige der Besten von ihnen haben sich rund um das Braunschweiger Checkmate Collective geschart.

Das Braunschweiger Checkmate Collective

Die Gründer des Labels sind Jasper Doye (Jungtrieb), Skeeniboi, Negatiiv OG und Gregor Seyffarth. Das Checkmate Collective versteht sich in erster Linie als gemeinschaftliches Kollektiv. Jeder Künstler arbeitet eigenständig oder auch mit seinem Produktionsteam an verschiedenen Projekten. Jeden Sonntagabend trifft man sich in großer Runde, um die anstehenden Videoproduktionen, Veranstaltungen oder auch den Vertrieb zu besprechen.

Neue Party, Konzert und Videos

So entstand auch das Konzertformat „Gefangen in 38″“, auf dem hauptsächlich die eigenen Artists wie negatiiv OG, Sin Davis, Skeeniboi, Sevi Rin und Slax zu sehen sind. Aber auch Kollektiv-nahe Künstler wie Edo Saiya und Felikz (Köln), M.T. Imperator (Wolfsburg) oder Yin Kalle (Berlin) sind mit von der Partie. So wird das Checkmate Collective schon längst nicht mehr nur in Braunschweig vertreten. Im November 2018 gab es eine ausverkaufte und exzessive Clubshow im Stereowerk. Der nächste „Gefangen in 38“-Gig findet am 27. April 2019, 20:00 Uhr in gleicher Location statt – Moshpit-Garantie inklusive! Als Vorgeschmack veranstaltet das Kollektiv am Freitag, den 5. April, 23:00 Uhr, die „38 Milligramm“-Party in der Schwanensee Diskothek – US-Trap pur mit DJ Benübermensch  & Slax, den TLC des deutschen Trap.

Als musikalischen Vorgeschmack auf beide Veranstaltungen sollten sich alle Trapqueens und Trapaholics folgende brandneuen Videos von den Checkmate Artists angucken:

Negativ OG – „Unreif“

Slax – „Next /Berliner Air“

Sevi Rin x Yin Kalle –  „Einmal verliebt“

Negatiiv OG x Edo Saiya – „Tief entspannt“

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