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Lions beenden reguläre GFL Saison als Tabellenerster

Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel der Saison sind die Braunschweiger ein Anwärter auf den Einzug in den German Bowl

Robin Papke, einer der stärksten Spieler in der Lions-Verteidigung, trumpfte gegen die Kiel Baltic Hurricanes groß auf. Foto: Fabian Uebe

Auch im 14. und letzten regulären Punktspiel der GFL Saison 2019 vor den Play-Offs behielten die New Yorker Lions ihre weiße Weste. Das starke Braunschweiger Team bezwang die Kiel Baltic Hurricanes am Samstag, 7. September, problemlos mit 53:14 (14:0; 17:0; 9:0; 13:14).

Die Braunschweiger Hausherren dominierten

Etwas mehr als 2.700 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen ein Spiel welches vom Anfang bis zum Ende von den Hausherren dominiert wurde. Die Gäste aus Kiel konnten erst im vierten, und damit letzten Spielviertel, punkten.
Die Gäste aus Kiel gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, der Offensive der Hausherren zuerst das Angriffsrecht zu überlassen. Im Nachhinein betrachtet wohl die falsche Entscheidung: Micky Kyei trug den Kick-Off der Gäste bis an die 36 Yard Linie zurück. Lions-Spielmacher Brandon Connette trug im ersten Spielzug der Partie den Ball über 64 Yards zum 7:0 direkt bis in die Endzone der Kieler. Vorausgegangen war ein angetäuschter Lauf von Christopher McClendon, der die gesamte Kieler Abwehr auf dem falschen Fuß erwischte.

Die Lions-Verteidigung war wieder hervorragend eingestellt

Wie bereits in den Spielen zuvor, war die Verteidigung des Gastgebers erneut hervorragend auf den Gegner von Defense Koordinator Dave Likins und seinem Trainerteam  eingestellt wurden und ließ der Offense um den Kieler Spielmacher Jake Purichia, nur wenig bis gar keinen Raum. Aber auch beim effektiven Angriff der Löwen um Brandon Connette lief es richtig rund. Nach einem kurzen Lauf von Christopher McClendon, bediente der Braunschweiger Quarterback seinen Ballfänger Christian Bollmann mit einem kurzen Pass. Diesen konnte er über 35 Yards in Richtung gegnerische Endzone tragen. Gleichbedeutend mit diesen Raumgewinn, ist Bollmann nun der beste Wide Receiver in der Geschichte der Lions, mit dem meisten Yards aus Passfängen.
Krönen konnte das Braunschweiger Eigengewächs seinen Rekord zwei Spielzüge später mit einem weiteren Catch: Diesmal über 16 Yards, zum 14:0 (PAT T. Goebel), in der Kieler Endzone.

Christian Bollmann ist jetzt der beste Receiver in der Geschichte der Lions. Foto: Fabian Uebe

Aspirant auf den Einzug in den German Bowl

Nach der Halbzeitpause schraubten die New Yorker Lions das Tempo etwas zurück und begannen auf beiden Seiten des Balls die Spieler durch zu wechseln. So übernahm im Angriff das Duo Mike Friese und Sonny Weishaupt die Regie und Mirel Zero und Patrick Papke teilten sich die Last im Laufangriff. In der Verteidigung konnten zum Beispiel Robin Papke, der spätere Game-MVP, und Christoph Wahl Akzente setzen.
Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel der Saison (586:179; 28:0 Punkte), gehen die New Yorker Lions nun als einer der Anwärter auf den Einzug in den German Bowl (am 12. Oktober in Frankfurt /Main) in die Play-Offs.
Der Gegner am 21. September (Kick-Off 18:00 Uhr) im Viertelfinale werden der viert platzierte der GFL Süd, die Stuttgart Scorpions, sein.

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