7. Januar 2020
Film & Musik

Sarah Connor und Tones And I auf Platz 1

Frauenpower zum Jahres-Auftakt bestimmt die Offiziellen Deutschen Charts – Connor im Juli 2020 live in Braunschweig

Mit ihrem Album "Herzkraftwerke" hat sich Sarah Connor wieder auf Platz 1 der deutschen Album-Charts hochgearbeitet. Live kann man die Popsängerin im Sommer 2020 auch in Braunschweig erleben. Foto: Nina Kuhn.

Girlpower! Das neue Chartjahr 2020 startet mit zwei echten Powerfrauen – Sarah Connor und Tones And I. Die deutsche Popsängerin erobert mit ihrem aktuellen Album „Herz Kraft Werke“ die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, zurück. Am Freitag, 31.07.2020, 20:00 Uhr, kann man Connor live auf der Volksbank BraWo Bühne im Raffteichbad Braunschweig erleben.

Das Äffchen tanzt munter weiter

Tones And I, Australiens wohl berühmteste Straßenmusikerin, geht mit „Dance Monkey“ in ihre zehnte Nummer eins-Woche bei den Singles. Vorwochen-Siegerin Mariah Carey („All I Want For Christmas Is You”) hat sich dagegen, ebenso wie alle anderen Weihnachtshit-Künstler, wieder aus der Top 100 verabschiedet. Merke: Weihnachtssongs haben eben nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum.

„Señorita“-Sängerin Camila Cabello schafft höchsten Neueinstieg

Auch der höchste Neueinstieg stammt in der ersten Auswertung für 2020 von einem weiblichen Act: Camila Cabello. Gemeinsam mit Rapper DaBaby debütiert die „Señorita“-Sängerin auf Rang 59. Den beiden folgen die Hip-Hopper Hemso feat. LX („Schmeckt“, 75), Singer-Songwriter Nico Santos („Play With Fire“, 83) und YouTube-Star Katja Krasavice („Casino”, 84). Alan Walker & Ava Max („Alone, Pt. II”, 86) sind auch noch in der Hitliste. Silber und Bronze heimsen derweil The Weeknd („Blinding Lights“) und „Roller“-Fan Apache 207 ein.

Soundtracks „Die Eiskönigin 2“ und „Star Wars: The Rise Of Skywalker“ in den Album-Charts

In den Album-Charts sind Soundtracks zu Kinofilmen wie „Die Eiskönigin 2“ (drei) und „Star Wars: The Rise Of Skywalker“ (66) gefragt. Aber auch ruhig-stimmungsvolle Unplugged-Werke von Max Raabe & Palast Orchester („MTV Unplugged“, zwei), Santiano („MTV Unplugged“, acht) und den Toten Hosen („Alles ohne Strom“, neun) sind gefragt. Nur zwei New Entries sorgen für etwas Abwechslung: das US-Kollektiv Jackboys um Rapper Travis Scott mit einer selbstbetitelten Compilation (Platz 25). Außerdem die 82 Songs (!) umfassende Kinderlieder-Zusammenstellung „Die Giraffenaffen Box“ (Platz 91).

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