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Dinner im Dunkeln im Braunschweiger Siebenschläfer

"Anders als bei anderen Restaurants wird bei mir ein Drei-Gänge-Überraschungsmenü aufgetischt." Willi Mein veranstaltet als einziger Gastronom Braunschweigs das dunkle Dinner. Und wir hatten ihn im Interview!

Anfangs hatten wir 30 Cocktails auf unserer Karte, seit dem 1. Januar 2019 haben wir auf 85 Cocktails erweitert. Ganze 15 davon sind sogar Eigenkreationen von uns." Fotos: Brasserie & Cocktailbar Siebenschläfer.

Heute, am 12. März 2019, findet wieder das etwas andere Restaurant-Erlebnis statt. Wir meinen das „Dinner im Dunkeln“. Erleben könnt ihr dies im Braunschweiger Siebenschläfer. Alles Weitere dazu hat uns Willi Mein, Gastronom und Betreiber des Siebenschläfers, in einem Interview mit uns erzählt.

Willi, ein Siebenschläfer ist ein äußerlich mausähnliches, nachtaktives Nagetier das an Eich- und Grauhörnchen erinnert. Warum hast du dein Bar-Restaurant so benannt?

Die vorige Bar, die ungefähr 13 Jahre lang betrieben wurde, hieß ebenfalls Siebenschläfer. Bei der Übernahme dieser Cocktailbar habe ich mich schließlich bewusst dafür entschieden, den Namen zu behalten – nur, dass es jetzt Brasserie & Cocktailbar Siebenschläfer heißt.

Wie würdest du die Atmosphäre und das Interieur im Siebenschläfer beschreiben?

Bei der Übernahme hatte ich sehr wenig Zeit – knappe vier Wochen ungefähr – um irgendetwas zu ändern. In
dieser Zeit haben wir es allerdings geschafft, die Wände und die Decke neu zu streichen, Bilder aufzuhängen und der Küche und der Theke eine Grundreinigung zu verpassen. Doch jetzt ist es sehr gemütlich, ein richtiges Wohnzimmer-Feeling. Nach und nach soll das Interieur erneuert werden – aber auch das braucht alles seine Zeit.

Was beinhaltet dein amerikanisches Gastro-Konzept?

Amerikanisches Gastro-Konzept passt nicht so ganz. Die Cocktailbar soll weiterhin Hauptbestandteil und Hauptaugenmerk sein, was bis jetzt auch sehr gut bei den Gästen ankommt. Anfangs hatten wir 30 Cocktails auf unserer Karte, seit dem 1. Januar 2019 haben wir auf 85 Cocktails erweitert. Ganze 15 davon sind sogar Eigenkreationen von uns, wie z.B. der „Blackberry Gin Basil Smash“, der „Totti“ – benannt nach unserem Barkeeper – und unseren „Siebenschläfer“, der für vier Personen reicht.

Auf unserer kleinen Speisekarte stehen nicht nur Die Klassiker wie Burger und Pommes, sondern auch das Cheesesteak Sandwich und diverse Salatvariationen mit Avocado, Hähnchen oder gegrilltem Ziegenkäse. Durch die Bezeichnung „Brasserie“ ist es uns möglich, den Gästen eine Vielzahl an Gerichten anzubieten.

Was sind weitere Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale?

Zusätzlich bieten wir unseren Gästen jeden Mittwoch unseren Burger Day an. Die Kundschaft kann für nur 10 EUR unseren hausgemachten Burger inklusive Beilagen probieren. Das Brioch Brötchen wird täglich von meinem Bäcker frisch gebacken, das Patty aus Rindfleisch wird selbst geformt und gewürzt. Aufgrund unserer neuen Kücheneinrichtung ist es uns jetzt auch möglich, Catering anzubieten oder auf Veranstaltungen präsent zu sein. Desweiteren bieten wir Cocktailkurse und auch Gin-, Rum- und Whisky-Tastings an.

Am 12. März findet wieder die Veranstaltung „Dinner im Dunkeln“ statt. Das „Dinner im Dunkeln“ wurde bereits von 2004 bis 2006 im „Max am Markt“ ausgetragen, danach von 2006 bis 2008 vom „Fifty“ fortgesetzt. Nach einer zweijährigen Pause habe ich es schließlich im Restaurant Paparazzo wieder aufgenommen und es 2 Jahre lang betreut. In dieser Zeit war ich bis zu vier Monate vorher ausgebucht. Jetzt mit dem Siebenschläfer starte ich erneut die Reihe des Dinner im Dunkeln. Weitere Veranstaltungsreihen unter der Woche sind in Planung.

Du hast Ende 2018 die Location renoviert und eröffnet. Wie verliefen die ersten Monate?

Die ersten Monate waren sehr abwechslungsreich: Das neuformierte Team musste sich einarbeiten, die Stammgäste mussten sich an die Übernahme und die neue Karte gewöhnen. Seit Mitte Januar 2019 läuft es letztendlich so gut, dass für das Wochenende reserviert werden sollte, um einen Tisch zu bekommen.

Du bist seit 17 Jahren in der Gastronomie tätig. Was reizt dich gerade an diesem Bereich?

An der Gastronomie reizt mich die Vielfältigkeit. Man kann sich selbst entfalten, seine Ideen umsetzen, aber man lernt auch jede Menge neue Leute kennen, aus denen bereits gute Freundschaften entstanden sind. Es wird nie langweilig, immer wieder stellen sich mir neue Herausforderungen, die ich mit Leidenschaft lösen möchte.

In mehreren deutschen Bundesländern, aber auch im Ausland findet man Dunkelrestaurants mit den unterschiedlichsten Konzepten. Was ist das Besondere an deinem Dinner im Dunkeln?

Mein „Dinner im Dunkeln“ baut sich grundsätzlich auf das allgemeine Konzept eines Dunkelrestaurants auf. Anders als bei anderen Restaurants tische ich ein Drei-Gänge-Überraschungsmenü auf, welches die Gäste neugierig machen soll. Bei der Reservierung bitten wir die Gästen, uns mitzuteilen, ob man Vegetarier oder Veganer ist und ob Unverträglichkeiten bekannt sind, da solche selbstverständlich in der Menüauswahl berücksichtigt werden.

Was sind deine kurz- und langfristigen Ziele mit dem Siebenschläfer?

Meine kurz- und langfristigen Ziele sind es, mich in der Braunschweiger Cocktailszene zu etablieren, zufriedene Gäste zu haben und das all‘ meine weiteren Projekte erfolgreich ankommen.

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