13. Mai 2022
Kunst & Kultur

Ein besonderer Escape-Room für Wolfenbüttel

Er soll im Schloss-Museum seinen Platz finden - und mehr als nur Spaß machen.

Kommt ein Escape-Room nach Wolfenbüttel? Foto: Karl-Ernst Hueske

Kommt ein Escape-Room nach Wolfenbüttel? Foto: Karl-Ernst Hueske

In vielen größeren Städten sind Escape-Rooms bereits vor allem bei jungen Leuten beliebt. In Wolfenbüttel gibt einen solchen Raum noch nicht. Das könnte sich bald ändern: Ein Escape-Room könnte im Schloss entstehen. Doch dabei soll es um mehr als nur um Unterhaltung gehen.

Escape-Rooms sind Räume, aus denen man spielerisch in einer vorgegebenen Zeit entkommen soll. Dazu gibt es meist eine Rahmengeschichte oder ein Thema. Die Spielenden müssen Rätsel und Aufgaben lösen, um beispielsweise weitere Rätsel oder Orte freizuschalten.

Wissen und Spaß verbinden sich im Escape-Room

Die SPD-Fraktion beantragt die Prüfung, ob im Rahmen des medienpädagogischen Konzepts des Schloss-Museums ein Escape-Room im Schloss angeboten werden kann. Gerade durch die Rahmenhandlung böte sich die Chance, das Spiel mit historisch aufbereiteten Elementen anzureichern und spielerisch das damit verbundene Wissen zu vermitteln.

„Als neues medienpädagogisches Angebot könnte ein Stück Geschichte im authentischen Kontext des Schlosses,in Form eines Escape-Rooms eingerichtet werden“, schreibt SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Achilles in der Begründung des Antrags. „Ziel wäre es hier, das spielerische Element eines Escape-Rooms mit historischer Wissensvermittlung zu verbinden.“

Eine neue Attraktion für Wolfenbüttel

Man erhoffe sich, mit so einem Angebot vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung. „Mit diesem Konzept könnten wir in Wolfenbüttel einen weiteren touristischen Anziehungspunkt schaffen“, schreibt Achilles. „Die hohe Nachfrage im Bereich der Escape-Rooms deutet auf einen relevanten Nutzerkreis hin.“

Die SPD beantragt die Prüfung der Umsetzbarkeit und entsprechende Budgets in den Haushalt einzuplanen. Der Bauausschuss, bei dem der Antrag auf der Tagesordnung stand, empfahl die Prüfung.

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