22. April 2022
Gastro-Tipps

Das macht das „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel so besonders

Der Name ist französisch, doch das Essen ist mediterran. Und auch die Speisekarte des Wolfenbütteler Restaurants enthält Überraschungen.

Suer Tekin betreibt das „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel. Foto: Lukas Dörfler

Suer Tekin betreibt das „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel. Foto: Lukas Dörfler

Menschen sitzen im „Le Bosphore“ und genießen die türkischen Spezialitäten. Hinter der Theke steht Inhaber Suer Tekin und überwacht das Geschehen in seinem Restaurant neben dem Wolfenbütteler Stadtmarkt. Das „Le Bosphore“ gibt es seit fast vier Jahren. Corona-Pandemie und nun der Ukraine-Krieg machen es der Gastronomie schwer. Doch Tekin ist zuversichtlich. „Natürlich hat die Gastronomie gerade zu kämpfen“, sagt er. „Aber ein Gastronom bleibt immer positiv. Wir haben ja schon viele schwere Zeiten überstanden.“

Seit nunmehr 27 Jahren ist Tekin selbstständig – eine Zeit, in der selten Zeit für Urlaub. Der 54-Jährige führte schon zuvor ein Restaurant, musste dann jedoch das Geschäft seines kranken Bruders übernehmen. „Ich wollte aber die ganze Zeit wieder ein Restaurant haben“, sagt er.

Das „Le Bosphore“ gehört in Wolfenbüttel zu den Lieblingsrestaurants

Dann findet er die perfekte Lage: Ein Lokal mitten in der Wolfenbütteler Innenstadt. „Da Wolfenbüttel aber keine große Stadt ist, reicht nur die Laufkundschaft nicht aus“, sagt er. „Da braucht man auch Stammgäste.“ Die bekommt er. Als wir unsere Leser fragten, was ihre Lieblingsrestaurants in der Lessingstadt sind, wird das „Le Bosphore“ vielfach genannt.

Und auch die Lage hat noch einen Vorteil: Es sind Schulen in der Umgebung. „Deshalb gibt es mittags eher schnelles Essen für die Schüler und abends sind wir dann ein klassisches Restaurant.“, sagt Tekin. Restaurant und Imbiss, je nachdem, was gewünscht ist. Es ist nicht die einzige Fusion in dem Lokal.

Französischer Name, mediterrane Küche

Eine weitere überlegt Tekin sich für die Schüler. „Der Weg zur Bushaltestelle ist oft zu kurz für eine ganze Dönertasche. Deshalb haben wir die Dönerwaffel entwickelt“, sagt der Gastronom. Das ist eine Eiswaffel mit Dönerfüllung.

Und ja, auch der Name ist eine Fusion. Sie steht natürlich für den Bosporus, die Meerenge in der Türkei. Aber der Name ist französisch. Tekins Frau ist eine Türkin, die in Frankreich lebte. Tekin sagt: „Meine Frau hat gesagt: Ich werde bestimmen, wie dein Laden heißt. ,Le Bosphore‘ war ihre Idee.“ Doch trotz des Namens und der Eigenkreationen ist für Tekin klar: Die Küche muss mediterran sein. Es gibt oft gebratenes Gemüse zu den Gerichten. Er selbst kommt aus Mittelanatolien. „Da sind vor allem Teigspezialitäten beliebt.“

Den kompletten Artikel lest ihr bei der Braunschweiger Zeitung.

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