28. April 2022
Ausgehen

Braunschweiger Publikum entzückt von „Downton Abbey“

Der zweite Teil der britischen Gesellschaftssaga war vorab als BZ-Filmpremiere im Astor-Kino zu sehen.

Gepflegt auf den Tennis-Court: In Downton Abbey wird das Vergnügen groß geschrieben. Die Filmszene zeigt (von links): Harry Hadden-Paton als Bertie Pelham, Laura Carmichael als Lady Edith, Tuppence Middleton als Lucy Smith und Allen Leech als Tom Branson. Focus Features

Die treuen Fans konnten es kaum erwarten, dass der zweite Kinofilm zur TV-Serie „Downton Abbey“ in die Kinos kam. Nun läuft der Streifen mit dem Untertitel „Eine neue Ära“ auch im Braunschweiger Astor-Kino, wo es am Mittwochabend angemessen stilvoll einen Aperitif für jeden Besucher auf Kosten des Hauses gab. Die exklusive Vorstellung lief einen Tag vor dem offiziellen Bundesstart.
Der Film erzählt, wie ein Filmteam im noblen Downton Abbey einfällt und Hausherr samt Familie und Bediensteten schnell genervt sind vom turbulenten Treiben. Die meisten Zuschauer der Braunschweiger Premiere waren entzückt. Hier einige Stimmen zum Film:

Steffi Perl: Nach mehrmaligem, unzähligen, oft wiederholten Anschauen aller Staffeln war dieser Film wie Nachhausekommen. Unschlagbar zynisch die gute alte Lady Violet – großartige Maggie Smith.

Ulrich Jaschek (65): Ein Film, um Putin zu vergessen.

Diane Hoppe (36): Der Film war wieder eine schöne Auszeit vom grauen Alltag. Viele schöne kleine Änderungen und Wendungen. Leider ein bisschen zu wenig Südfrankreich.

Jacqueline Kieselbach (33): Durch die Serie und den ersten Teil des Kinofilms waren die Erwartungen entsprechend hoch. Ich kann aber mit Freude behaupten, dass diese Erwartungen getroffen, wenn nicht gar übertroffen wurden. So viel Witz, Charme, Gefühl und eine gute Portion Humor an den passenden Stellen. Dazu eine schauspielerische Glanzleistung, wunderschöne Bilder und epische Musik – man ist für die Dauer des Films in einer anderen Welt gefangen. Für mich ein absolutes Muss!

Patricia Hein (27): Ein würdiger Start, um wieder regelmäßig ins Kino zu gehen. So viele Emotionen, so viel Witz, Intelligenz und Charme findet man nur selten in so wenigen Minuten komprimiert. Es war eine wunderschöne Fortsetzung der Serie.

Kalika Häring: Der Film war wunder-wunderschön. Tolle Bilder, ziemlich lustig, gleichzeitig schön, traurig, besinnlich… Die neuartige Kameraführung und der Drohneneinsatz lassen längst bekannte Räume noch einmal ganz neu entstehen. Ein Traum.

Johanne Böhm (22): Downton in einer neuen Ära! Glanz, Glamour, Trauer, Drama und viel Witz und Liebe. Ich habe es geliebt.

Carola Bethge (62): Ein Leben, in dem jeder weiß, wo sein Platz ist, mag einerseits einschränken, andererseits macht aber auch vieles einfacher. Und ein paar mehr Umgangsformen würden uns allen heutzutage gut tun.

Karsten Bauer (31): Bin nur meiner Freundin wegen mitgegangen. Nun ja. Das ist wohl eher was für Frauen, die auf schicke Klamotten stehen.

Roswitha Heims: Ich bin enttäuscht. Flache Handlung. Allerdings ganz hübsch anzusehen.

Franziska Klaar (29): Guter Film – allerdings an der einen oder anderen Stelle etwas zäh. Lachen und weinen inklusive.

Pascal Zagermann: Man fühlt sich komplett durch Raum und Zeit versetzt. Der Film macht eine Menge Spaß und übertrifft den Vorgänger. Das wird wahrscheinlich der neue Lieblingsfilm meiner Freundin.

Heidi Heinath (71): Teil 2 hat mir genauso gut gefallen wie Teil 1. Ich denke, es gibt noch genug weiteren Erzählstoff für einen dritten Teil.

Hagen Rother (38): Als Fan britischer Lebensart bin ich natürlich auch Fan von Downton Abbey. Dieser Stil und diese Eleganz sind einfach bestechend. In der heutigen Zeit, in der die Menschen so ungehobelt miteinander umgehen, ist solch ein Film eine Wohltat. Schade, dass dieser Film nicht in englischer Originalsprache gezeigt wurde. Die deutsche Synchronisation ist zwar nicht schlecht, aber nimmt der Sache doch ziemlich den sprachlichen Charme.

Mareike Kneisel: Schöne Bilder, schöne Musik – ein rundum schöner Film zum Anschauen. Leichte Kost mit vielen Momenten zum Schmunzeln.
Heike Schmidt (39): Wird es weitergehen? Das hoffe ich doch!

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