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Der ID.3 zu Besuch in der Autostadt Wolfsburg

Volkswagens erstes komplett neu konstruiertes Elektroauto startet durch

Der Hoffnungsträger des Volkswagen-Konzerns war für kurze Zeit in Wolfsburg zu sehen: Der ID.3. Foto: Volkswagen

Kürzlich war das erste Modell der neuen Volkswagen Elektrofamilie in der Autostadt Wolfsburg zu Gast. Mit cooler, quietschbunter Tarn-Lackierung. Für Filmaufnahmen drehte der VW ID.3 eine lässige Runde und wurde dann kurzzeitig an der Schnelladesäule angedockt.

Elektromobilität zum Massenphänomen machen

Der mächtige Wolfsburger Automobilbauer hat ambitionierte und ehrgeizige Ziele mit dem ID.3. Dieser ist das erste Auto der neuen Baukasten-Architektur MEB, die den gesamten Konzern in die neue Zeit führen soll. Der neue elektrische Golf – mit flach verbauter Batterie im Fahrzeugboden –soll Elektromobilität zum Massenphänomen machen. 27 Modelle sollen aus diesem Modularen Elektrobaukasten bis zum Jahr 2022 für die verschiedenen Marken entstehen.

Limitiertes Sondermodell ID.3 1ST kann vorbestellt werden

Seit dem 8. Mai 2019 kann man das auf weltweit 30.000 Exemplare limitierte Sondermodell ID.3 1ST unter www.volkswagen.de vorbestellen. Dieses Modell wird mit erweiterter Ausstattung und einer 58-kWh-Batterie mit einer Reichweite von bis zu 420 Kilometern angeboten. Der Preis für das Sondermodell: Circa 40.000 Euro. Darin enthalten: Ein Jahr lang 2.000 kWh Strom. Die Weltpremiere: September 2019 auf der IAA in Frankfurt. Die Produktion: Voraussichtlich ab Ende 2019 im Werk Zwickau. Die Auslieferung: Ab April 2020.

Der ID.3 (getarnter Prototyp) macht auch von vorne eine ziemlich gute Figur. Foto: Volkswagen

 

Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation

Der ID.3 misst etwa 4,25 Meter, hat aber einen um etwa zehn Zentimeter größeren Radstand als der „alte“ Golf. Außerdem bietet dieser auf der Rückbank mehr Platz. Das futuristischere Cockpit soll einen großen Touchscreen mit Projektionsfläche und Grafiken in Augmented Reality bieten. Außerdem soll das Zukunftsfahrzeug mit Sensorbedienung anstatt altmodischer Schalter und Fensterheber punkten. Zudem setzt VW auf Sprachsteuerung. Der Autobauer versucht mit dem ID.3 den Brückenschlag zwischen Zukunft und Gegenwart, Tradition und Innovation.

Erste Fahrberichte des ID.3 fallen positiv aus

Die ersten Fahrberichte von Experten fallen sehr positiv aus. Gelobt werden unter anderem die gute Beschleunigung und das solide Fahrwerk  des kompakten Elektroautos. Auch die Reichweitenstärke und Schnellladeleistung werden hervorgehoben. Das sind viele gute, hoffnungsvolle Vorzeichen für einen Erfolg des ID.3.
Damit es auch mit dem Be- und Entladen funktioniert, will Volkswagen 250 Millionen Euro aufwenden. Bis zum Jahr 2025 sollen 36.000 eigene Ladepunkte an den VW-Standorten und bei den rund 3.000 Händlern in allen größeren Städten installiert werden. Bis dahin gibt es aber noch vielfältige Probleme zu lösen.

Der ID.3 an der Ladesäule. Bis 2025 sollen 36.000 eigene Ladepunkte an den VW-Standorten und bei rund 3.000 Händlern in allen größeren Städten installiert werden. Foto: Volkswagen

 

Der Konzern will in den kommenden Jahren über 44 Milliarden Euro in den Wandel zu autonomen Fahren, Mobilitätsdiensten und in die Digitalisierung investieren. Viel Geld für unsere mobile Zukunft.

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