"Musikersatzverkehr" rollt wieder: Chilene Daniel Puente Encina zu Gast – Szene38
24. Februar 2015
Konzert-Tipps

„Musikersatzverkehr“ rollt wieder: Chilene Daniel Puente Encina zu Gast

Reist extra für den Musikersatzverkehr nach Deutschland: Daniel Puente Encina. Foto: POLVOROSA / oh.

Am Samstag (28. Februar) rollt er wieder, der Musikersatzverkehr. Im Januar startete das Konzertformat auf Schienen erfolgreich mit Enemy Jack sowie Jonny S & the Gäng – nun geht die Reise weiter.

Die erste Fahrt der musikalischen Reihe von anti aesthetik der zweiten Ausgabe wird von Fools & Kings angeführt. Die Progressive-Pop-Band aus Kiel „ist ein musikalischer Big Apple, die Ignoranz der Grenzen moderner Rockmusik, impulsives Umarmen oder Abstoßen der Hörerwartung.“ Die 2013 gegründete Band reist mit fünf Mitgliedern aus der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein an. Details zur Band: www.thepanicthevomit.de.

Eine nicht unwesentlich längere Anreise hat Daniel Puente Encina mit seiner Band. Der chilenische Komponist, Songwriter, Gitarrist und Sänger ist auf Deutschlandtour und hat gleich zwei außergewöhnliche Alben im Koffer: „Chocolate con Ají“ (Schokolade mit Chili), sein im Sommer 2014 erschienenes Album, ein kosmopolitischer Genre Mix – sowie sein Latin-Blues-basiertes Album „Disparo“ (Schuss).

Der in Barcelona lebende Ausnahmekünstler mixt südamerikanische Musik, Rhythm’n Blues und karibische Rhythmen zu einem prickelnden Genre-Cocktail. Boogaloo Blues, feinster Blues Rock, Samba Funk, Latin Hip Hop und Dixie Country Ska folgen auf kubanische Indie-Balladen. Details: www.danielpuenteencina.com.

Karten für die außergewöhnlichen Straßenbahnfahrten gibt es im Kundenzentrum der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (Bohlweg) oder direkt beim Veranstalter.

Noch Künstler gesucht

Für die nächsten Fahrten – der Musikersatzverkehr findet monatlich statt – sucht anti aesthetik noch weitere Künstler. „Mehr als 100 Bewerbungen sind schon eingetroffen“, freut sich Mitinitiator Hussein Tahmaz. Dabei sind Einreichungen aller Art gerne gesehen, auch etwa Autoren und Streetart-Künstler dürften sich angesprochen fühlen. Weitere Informationen gibt es auf www.anti-aesthetik.de, Bewerbungen können (bitte Songproben / Links mitsenden) können per Mail an info@anti-aesthetik.de geschickt werden.

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