Von Klampfkünstlern und scharfen Zungen – Szene38
22. September 2016
Konzert-Tipps

Von Klampfkünstlern und scharfen Zungen

Achtes Braunschweiger Liedermaching-Festival am 22. Oktober in der Brunsviga

Der Jerg hat schon mit Liedermacher-Begründer Götz Widmann gespielt. Foto: Veranstalter / oh

Manisch kreativ, direkt und mit einem Augenzwinkern: Das beliebte Liedermaching-Festival in der Brunsviga startet in die achte Runde! Das Programm wartet dieses Mal sowohl mit altbewährten Künstlern als auch mit vielversprechenden neuen Stimmen auf. Los geht‘s am 22. Oktober um 19.30 Uhr.

Zombies, Fische, Gangster-Rapper?

Zwei Gitarren – zwei Stimmen – zwei Freunde: Mit weltbewegenden Fragen eröffnen die lokal-bekannten Klampfkumpel den Abend in der Brunsviga. Was sollte man tun, wenn Zombies die Erde übernehmen? Schlafen Fische, wenn man nachts das Licht im Aquarium anlässt? Und waren Gangsterrapper schon als Kind so richtig Ghetto? Das Duo, bestehend aus Adrian Haack und Hannes Mehner, steht für eine bunte Mischung aus Folk, Pop und einer Prise Punk – immer begleitet von vielschichtigen Texten.

Herzschmerz und Lokalhelden

Zweisam geht‘s weiter. Beim Stichwort Herrengedeck geht es ausnahmsweise nicht um Bier und Korn, sondern um ein Liedermacherduo aus Hannover. Sie liefern eine tanzbare Mischung aus Kneipenliedern und romantischen Songs, die genau richtig sind, um das ein oder andere Bier zu trinken.

Mit dem deutschlandweit bekannten Zupfmeister Der Jerg wird’s gefühlvoll: Mal aufbrausend, mal verträumt, führt er mit ausgefeilten Pickings und anspruchsvollen Texten durch den Abend. Mit welchem Gefühl im Bauch man den Heimweg antritt, entscheidet der Zuschauer selbst.
Der Jerg spielte bereits mit dem Szene-Begründer Götz Widmann, sowie Stoppok, Rüdiger Bierhorst und vielen weiteren.

Schonungslos direkt

Auch Jakob Heymann war auf Tour mit Götz Widmann unterwegs – jetzt spielt er in Braunschweig. Bissig und schonungslos stellt er eine Mischung aus Helge Schneider, Reinald Grebe und einer ganzen Menge Jakob Heymann dar. Sein zentrales Thema: Das Mensch-Sein – in all seiner Dummheit, in all seiner Schönheit, in all seiner Widersprüchlichkeit.

Zum Abschluss spielen ernstgemeint., die mit ihren Liedern direkt und kritisch den Nagel auf den Kopf treffen. Mit verschiedensten Instrumenten und eingängigem Gesang thematisiert das Potsdamer Trio alles, wonach ihnen der Sinn steht.

Weitere Infos zum Festival gibt’s hier.

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